Es kommt ja häufig vor, dass man nur wenig Platz hat mit dem Bus. Dazu einfach mal zwei Videos von youtube.

Hier geht es auf den Eurotunnel-Zug. Alles kein Problem und noch ausreichend Platz. Aber durch die Perspektive kann man schön sehen, wie es für den Busfahrer aussieht, der vor der Vorderachse sitzt.

Als zweites der Blackwall Tunnel in London. Ein weniger schönes Beispiel! Man beachte die Einschläge oben links bei der Durchfahrt des Torbogens und die Metallstangen die mittig im Tunnel  hängen. Dazu noch schöne enge Kurven, da bekommt man mit Großfahrzeugen Spaß.

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Aktuelle Meldung aus der Presse:

Radfahrer stößt gegen Ladeklappe von Bus

Düsseldorf (RPO). Schwere Verletzungen hat sich am Mittwochmorgen ein 43-jähriger Radfahrer an der Worringer Straße zugezogen. Laut Polizei war der Mann gegen eine geöffnete Ladeklappe eines Reisebusses gefahren.

Ob die Vorrichtung bereits länger offen stand, oder unmittelbar vorher geöffnet wurde, ermittelt nun die Polizei. Der 36-jährige Busfahrer hatte das Fahrzeug an der Bushaltestelle am Worringer Platz abgestellt, und die Klappe der Fahrerseite geöffnet, um Gepäck einzuladen.

Der Verletzte musste zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden.

Quelle: RP vom 12.12.2012.

Tja, ich muss zugeben, dass ich das auch so mache – ich lasse die Klappen auf der Fahrerseite schonmal offen stehen, wenn es die Verkehrssituation erlaubt – also ganz sicher nicht auf einer Hauptstrasse. Zumindest eine steht dann offen und in dieser krabbel ich dann meist selbst rum um die Koffer auf die Beifahrerseite zu schieben, damit die Fahrgäste, nicht auf die Strasse laufen müssen.

Gerade bei Kindern achte ich peinlich genau darauf und informiere die Lehrer vorher darüber, dass sie auf der rechten Seite bleiben sollen, aber zu 100 Prozent klappen will das meist nicht.

Dass die offen stehende Kofferraumklappe von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden kann, ist mir schon bewusst, dies habe ich aber bisher für recht unwahrscheinlich gehalten. Trotzdem bleibe ich dabei, wenn die Klappen offen stehen, denn gerade bei silbernen Bussen könnte man die Klappe vielleicht doch übersehen.

Meine Meinung: mal eherlich – man hat doch Augen im Kopf, oder? Je nach dem, wieviel Wogen dieser Unfall nun in der Presse schlägt, fürchte ich, dass diese Nummer Konsequenzen hat. Muss für die Dusseligkeit des Radfahrers nun der Busfahrer haften? Früher hatten auch LKW-Hebebühnen keinerlei Beleuchtung, bis mal was passiert ist. Seit dem müssen sie mit gelben Blinklichtern ausgestattet sein.

Es wird immer weiter gehen. Der Mensch wird immer mehr vor seiner eigenen Doofheit beschützt, was zu folge hat, dass er sich auf den Schutz verläßt. Lampen, Schilder, Hinweise. Und sobald dieser Schutz nicht vorhanden ist, sucht man einen Schuldigen zum Verklagen.

Aus diesem Grund lächelt auch der Ausländer über die Deutschen: Wirklich alles ist durch Gesetze und Vorschriften geregelt. Und aus diesem Grund kann ich mir durchaus vorstellen, dass demnächst gelbe Blinklichter an offenen Kofferraumklappen von Reisebussen leuchten müssen.

Wie seht ihr das?

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An der Burg Vogelang in der Eifel bin ich schon zigmal vorbei gefahren, aber ich hatte noch nie die Gelegenheit, diese Anlage zu besuchen. Vor einiger Zeit bot sich dann aber doch einmal die Gelegenheit, eine Oberstufe mit zwei Bussen dort hinzufahren und an einer Führung sowie einem Vortrag teilzunehmen.

Wenn man durch die Schranke kurz hinter dem Kreisverkehr auf die Zufahrtstrasse fährt, hat man zunächst noch keine Ahnung, wie groß und weitläufig diese Anlage ist, das sollte sich später zeigen.

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Vor einiger Zeit habe ich ja schon von der 14-Meter-Erfahrung berichtet, aber es geht noch länger, auch ohne Gelenk. 15 Meter ist meines Wissens die maximale Länge, die ein Solofahrzeug auf deutschen Strassen messen darf. Davon haben wir bei dem einen Busunternehmen, für das ich tätig bin, zwei Stück.

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Dass diese Funktionsweise den Verbrauch eines Linienbusses immens senken dürfte steht ausser Frage, denn die Busse fahren fast immer mit Vollgas an, die Bewegungsenergie wird während der Anfahrt an die nächste Haltestelle beim Verzögern über die Bremsscheiben dann in Wärme umgesetzt und verpufft. … Beim Bremsen übernehmen die Motoren die Verzögerung und arbeiten als Generatoren und wandeln die Bremsenergie nicht in Wärme sondern in elektrische Energie um, die in den Ultracaps auf dem Dach des Fahrzeugs gespeichert werden.

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Beim Radiosender Einslive gibt es die so genannten O-Ton Charts, das sind Mitschnitte aus Radio- oder Fernsehsendungen, in denen meist lustige, oft auch peinliche Dinge zu hören sind. Derzeit gibt es dort auch einen Mitschnitt eines Busfahrers, der wegen einem Sprung in der Frontscheibe angehalten wurde.

Als ich das das erste Mal gehört habe, saß ich zufällig im Bus mit Fahrgästen, die das ebenfalls gehört haben. Das Gelächter war entsprechend groß. Viel Spass :)


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Zum Gare du Midi in Brüssel wird es wahrscheinlich nicht so viele verschlagen, ist wohl auch besser so. In großen Teilen ein Bahnhof, den man sich ersparen kann. Zu Bürozeiten mag es noch gehen, weil dann viele der brauchbaren Geschäfte im und um den Bahnhof noch auf haben, aber zum Samstagnachmittag ist das Vergnügen nicht so groß.

Im direkten Umfeld wohnen scheinbar eher sozial schwache Bürger von Brüssel und wenn die Mitarbeiter der vielen Firmen (Büros) im Umfeld weg sind, bleiben eben nur noch die eigentlichen Bewohner des Viertels und dann haben auch nur noch die Geschäfte auf, in welchen die Bewohner des Viertels verkehren. Außerhalb der Bürozeiten fährt man also lieber mit der Metro in die Stadt, schlendert durch die leeren Straßen mit Bürogebäuden oder bleibt im Bahnhof.

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Nein, das wird kein Zugführer-Blog und ich bin auch nicht unter die Zugtester gegangen, auch wenn ich das im kleinen am letzten Wochenende gemacht habe. Eine meiner Touren führte mich nach Paris, genauer zum Flughafen Charle de Gaulle. Für den Kollegen ging es von da aus weiter gen Süden, für mich wieder nach Hause. Wenn man schon am Flughafen ist, liegt ein Flug nach hause natürlich nahe, aber es gab keine vernünftige Möglichkeit. Da es am Flughafen Charle de Gaulle auch einen Fernbahnhof gibt, war der Zug als Alternative schnell gewählt.

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“Angekommen in Ginsheim-Gustavsburg. Auf den Autokennzeichen steht GG, das heißt aber Groß-Gerau. Und die Menschen sprechen komisch hier. Ich glaub “babbele” nennen die das. Komische Gegend…”

So lautete mein Facebook-Eintrag zu dieser durch und durch angenehmen Bus-Reise, als ich nach etwas über drei Stunden fahrt meine Fahrgäste bei einer Kirche in besagtem Ort nahe Mainz herausgelassen habe.

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Wird es jemals vollständige Klarheit über die Benutzung des digitalen Tachographen geben? Im Grunde genommen weiß mittlerweile jeder Fahrer, der regelmäßig Fahrzeuge mit einem digitalen Tachographen fährt, wie dieser zu benutzen ist. Dennoch kommt es immer wieder bei Kontrollen (vor allem im Ausland) zu empfindlichen Strafen, weil halt doch etwas falsch gemacht wurde. Dabei hat der Fahrer dann oft nichtmal gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstoßen, sondern nur einen Bedienungsfehler am digitalen Tachographen gemacht und schon liegt ein Regelverstoß vor, weil irgendetwas nicht so dokumentiert wurde wie es sein soll. Den Rest des Eintrages lesen »

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