Neuss ist nicht wirklich weit weg von Aachen, aber um einen ganzen Spielmannszug mit samt Instrumenten zu befördern, macht es doch schon Sinn, einen Bus zu mieten. Der Zug, den ich am Wochenende gefahren habe, fährt mit dem Unternehmen schon seit 60 Jahren, zu verschiedensten Auftritten, und einmal im Jahr gleich mehrmals zum Schützenfest nach Neuss, was offenbar sehr sehr umfangreich abgehalten wird.

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Das ging schnell! Nachdem ich die Absage für weitere Aufträge erhalten hatte, habe ich noch am gleichen Tag einen weiteren Busunternehmer im Umkreis angesprochen, und ein paar Tage später kam der erste Auftrag.

Morgens bin ich erst mit einem VW LT rumgefahren, abends dann eine Fahrt über 30km über die Dörfer, mit Dreiachser-Bus, 14 Meter lang. Im dunklen. Ohne Erfahrung auf so einem Fahrzeug.

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Das erste Busunternehmen von dem ich meine Aufträge bezogen habe ist direkt neben der Halle in der ich meinen Bücherbus stehen habe. Einer der Söhne des Busunternehmers disponiert die Behindertenfahrten, ist ein freundlicher und netter Kerl, hilfsbereit und mit sehr viel Wissen um die Sozialvorschriften behaftet.

Der andere macht eher den Eindruck als könnte er einen Schraubenschlüssel bedienen und das wars dann auch. Ihr wisst was ich meine, ungleicher können Brüder kaum sein.

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Eigentlich wollte ich es brühwarm verbloggen, und irgendwie ist es dann doch wieder liegen geblieben: Mein erstes Knöllchen, vor sechs Wochen ungefähr war es soweit.

Ich fuhr irgendwo im Nirgendwo zwischen Broich und Herzogenrath rum, und habe 15 Schüler von der Schule zum Sportplatz gebracht. Das übliche Bild im Bus, die coolen Jungs sitzen alle hinten. Der Lehrer hat guten Tag gesagt und ist dann mit dem PKW vorgefahren.

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Wie hinlänglich bekannt sein sollte war gerade Pfingsten und das ist ja für die halbe Republik der Anlass um sich für drei oder vier Tage in den Kurzurlaub zu quälen. Das der ohnehin schon kurze Urlaub dann immer noch kürzer wird, weil man allein für die Anreise eine Ewigkeit benötigt, hält aber niemanden davon ab.

Freitag war es also wieder so weit und bei uns auf dem Betriebshof die Hölle los, oder eher tote Hose, da ja alle Autos unterwegs waren. So blieb für mich ein Leihwagen, da nicht genügend eigene Fahrzeuge zur Verfügung standen. Angekündigt war ein Setra S 415 HD, geworden ist es ein Setra S 416 GT-HD.

Man ist ja flexibel und Frau sowieso und da ich eh schon super knapp dran war, gings direkt los. Mit auf den Weg gabs vom Dispo und vom Fahrdienstleiter den Hinweis, bitte keine Macken reinzufahren. Ok. Den Fahrzeugtyp war ich bisher nicht gefahren, wusste aber von unserem S 415 GT-HD, dass der Wendekreis deutlich größer ist als beim S 415 HD und konnte mir demnach schon ausrechnen, dass der 1 Meter längere S 416 GT-HD sicher nicht besser sein würde. Immerhin war das Fahrzeug mit 3 Achsen ausgestattet, wovon die 3. eine Nachlaufachse ist, also mitlenkt. Das veringert den Wendekreis immerhin wieder etwas und laut Herstellerangaben soll der Wendekreis kleiner sein als beim S 415 HD. Ich hab das nicht so empfunden. Mag aber daran liegen, dass die 3. Achse das Fahrzeug sehr ungewohnt um die Kurve schob. In der ersten Hälfte der Kurve hatte ich ständig das Gefühl innen sehr knapp dran zu sein, während in der zweiten Hälfte der Kurve innen immer mörderviel Platz war. Muss man sich erstmal drauf einstellen.

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Heute dann in Hamburg und endlich mal WLAN im Hotelzimmer. Das gibt es im Motel One, wenn man das Frühstück bei der Zimmerbuchung mitbestellt, kostenlos.

Die Fahrt nach HH war sehr locker und angenehm, aber wieder von sehr lauter Musik begleitet. Mir macht das zum Glück nicht viel aus.

Ich habe mich für heute für den Weg über die A2 entschieden, da keine Staus angesagt waren und wegen des langen Wochendes wenig Verkehr zu erwarten war. Die A1 ist wegen der Baustellen und dem ewig langen Überholverbot für Busse für mich aktuell trotz der 20 Kilometer kürzen Fahrtstrecke nicht wirklich attraktiv. Über die A2 und die A7 rollt es dann einfach besser. Zumal heute auf der A7 der Standstreifen zum befahren freigegeben war und kein Überholverbot herrschte. Das wusste ich natürlich nicht vorher, war aber umso besser.

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Dass ich das letzte Mal im Stadtzentrum war ist schon 4 Jahre her. Das war meine erste Auslandsfahrt. Ich war noch das ein oder andere Mal dort, aber immer nur am Flughafen. Grund für den diesmaligen Besuch war ein Junggesellenabschied und meine Hintergrundbeschallung auf Hin- und Rückfahrt war folgende:

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Eigentlich habe ich den Busführerschein ja, weil ich Spaß am Bus fahren habe und das ist auch nach wie vor so. Aber die Bürokratie und die trotz der EU ganz unterschiedlichen Ansichten der Behörden in den einzelnen Ländern können einen schonmal wahnsinnig machen.

Jetzt hat sich die EU ja neben den einheitlichen Führerscheinen und Vorschriften auch eine verpflichtende Weiterbildung für Busfahrer ausgedacht (Für LKW-Fahrer gilt das natürlich auch). So weit so gut. Generell eine gute Idee und durchaus sinnvoll.

Ein Busführerschein muss alle fünf Jahre verlängert werden. Neben den bisher notwendigen ärztlichen Bescheinigungen müssen in Zukunft auch Nachweise über die absolvierten Weiterbildungen vorgelegt werden. 35 Stunden innerhalb von 5 Jahren sind vorgeschrieben. Um das Ganze praktikabel zu machen hat man eine Übergangsfrist geschaffen. So kann man in seinem gewohnten fünf Jahres Rythmus bleiben und eben mit der nächsten bzw. übernächsten Führerscheinverlängerung mit den Weiterbildungen beginnen. Das Ende der Übergangsfrist ist 2015. Ab 2015 muss also jeder Busfahrer die Weiterbildungen nachweisen, um weiterhin gewerblich Bus fahren zu dürfen.

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Letztes Wochenende ging es ins schöne Saarland. Grund war mal wieder ein Fussballspiel in der Regionalliga und so ging es am Samstag erstmal nach Bexbach ins Hotel.

Mein Gefährt für diese Fahrt war ein Setra S 328 DT und der hat mich dann auch vor der Fahrt erstmal zusätzliche Arbeit gekostet. Das Auto fährt unter Woche fast ausschließlich Schultouren und so musste ich vor der Fahrt das Auto erstmal fertigmachen. Neben der ganz normalen Abfahrtskontrolle musste ich noch tanken, Frischwasser auffüllen, etc. Außerdem war mir das Auto nicht so vertraut, da ich es erst einmal kurz gefahren war und so habe ich mir von einem Kollegen noch die ungewohnte Belüftung und Klimatisierung des Innenraums erklären lassen. Nach gut einer Stunde war ich endlich fertig und musste mich dann auch beeielen, um pünktlich beim Kunden zu sein.

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Am Phantasialand bei Brühl wurde im letzten Jahr viel umgebaut, und ich habe diese Woche das erste Mal auf dem neuen Busparkplatz gestanden. Kann wohl sein dass das schon länger fertig ist, aber ich kannte es noch nicht.

Abzuholen war eine große Gruppe mit drei Bussen in Alsdorf, wobei es allerdings die Dispo geschafft hatte, drei ortsunkundigen Busfahrer zusammen loszufahren, wovon zwei nur englisch sprechen. Also mussten wir erstmal etwas kreisen, schliesslich haben wir unsere Gruppe aber am Parkplatz gefunden.

Die Ortsangabe der Dispo war Schwimmhalle Alsdorf, die in Google Maps leider an einer anderen Stelle angezeigt wird. Wo die Schwimmhalle nun wirklich ist weiss ich nicht, der Parkplatz ist jedenfalls genau auf der anderen Seite der B57, am Luisenhof.

Also, Leute einladen und los gehts, ich bin vorgefahren weil die anderen beiden sich noch weniger auskannten als ich ;)

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