Heute habe ich die erste Erfahrung mit der Beförderung einer Reisegruppe sammeln dürfen. Ich bin natürlich nicht selbst gefahren, Matthias, mein Fahrlehrer, hat die Beförderung durchgeführt.
Wir haben uns morgens in Aachen getroffen und sind dann nach Eschweiler gefahren um dort Schüler abzuholen. Ohje, habe ich mir gedacht, das fängt ja gut an. Wenn ich Pech habe, sitzt der Bus gleich voll Terrorkinder und randaliert rum. Naja aber man muss das ja nicht gleich so schwarz sehen, denn es war dann doch genau das Gegenteil.
Aber der Reihe nach.

Parat steht eine 10. und eine 7. Klasse, wie ich das verstanden habe fährt die gesamte Schule weg. Teilweise nach Bottrop zur Movieworld, teilweise nach Brühl zum Phantasialand. Da fahren wir hin.
Matthias tritt relativ resolut auf, auf seine Anweisung haben alle haben Ihre Rücksäcke und Taschen im Kofferraum unten im Bus unterzubringen. So kann keiner auf die Idee kommen, im Bus zu essen oder trinken und evtl. die Sitze zu bekleckern. Sind ja nur 50min Fahrt bis nach Brühl, da kann man das schon machen.

Heute hab ich es dann auch mal geschafft, ein paar Fotos zu machen:


19062008
Gepäck verstaut, warten auf den Lehrer.

19062008(001)
Wir sind Bus Nummer 3 von 3 die nach Brühl fahren, allerdings im Moment noch der einzige, denn Nummer 1 und 2 fehlen noch. Abfahrt-Termin war vor 5 Minuten.

19062008(003)-1
Der zweite Bus ist da, rechts unterhalten sich der Lehrer, Matthias (rosa Hemd) und ein weiterer Fahrer über die Verteilung

19062008(002)
Alle drin.
Kommentare beim Einsteigen von der 10. Klasse: „Hey, lass uns ganz nach hinten gehen“. Klar, die coolen sitzen immer hinten. Kommentar von der 7. Klasse, die auch mitfährt: „Darf ich vorne sitzen? Ich find Busfahren soooo toll!!“
Ich habe früher auch immer vorne gesessen. Sogar in Klasse 13 noch :)

Eine Stunde später haben wir die Gruppe am Phantasialand abgeliefert. Die Parksituation am Park ist derzeit eine Katastrophe, da wird eine neue Attkration gebaut und man muss wirklich eng um den Park herum zirkeln, an den Baustellenfahrzeugen und Gerüsten vorbei, und dann hinten auf einen kleinen Parkplatz.

Dann bin ich an der Reihe, es folgen 4 Fahrstunden mit 20min Autobahn-Anteil, der Rest geht durch die Stadt. Wir sind bis nach Bonn, immer den Schildern „Zentrum“ nach. Landstrasse kann jeder, Matthias scheucht mich durch enge Strassen wann immer es geht. Ist auch gut so, ich fahre das mit Begeisterung, je genauer und je enger desto mehr Spass macht mir das. Und desto mehr Erfahrungen kann ich sammeln. Davon gibts natürlich keine Fotos.

Auf dem Rückweg wollten wir noch irgendwo Mittagessen, irgendwie ist dann aber nichts mehr aufgetaucht. Am Ende waren wir wieder in Brühl. Am Schloss Augustusburg gabs eine Gastronomie namens „Brauhaus“, die aber leider erst ab 17 Uhr warme Küche führt. Und die Busfahrer-Freikarten für den Park hatten wir abgetreten. Also blieb es bei einer Bockwurst vom Kiosk.
Naja…

19062008(004)
Rückweg, alle wieder eingeladen, alles problemlos.

Abends um 18 Uhr waren wir wieder zu Hause, Bus geparkt, keine Beanstandungen.
„Nur die Mädels mit den blonden langen Haaren, die Haare fliegen überall rum“, meckert Matthias :)

7 Antworten zu “Die erste Reisegruppe”
  1. Strati sagt:

    Also wenn ich mal Bus gefahren bin, saß ich immer hinten 😉

    Bin aber kaum Bus gefahren, da die Schule früher zu nah am zuhause war und seit dem ich meinen Führerschein habe kann ich die Busfahrten auch an einer Hand abzählen, wobei Sylvester 2006/2007 saß ich Nachts in einem Bus, da man kein Taxi mehr bekommen hat.

    Gruß,
    Jens

  2. zurken sagt:

    ich gehörte auch zu den Hintensitzern, so kann man die Menscheit einteilen: in Vorne- und Hintensitzer, vorne die Streber…. :-)

    und die Vornesitzer sind übrigens nicht die, die den Mädels hinterherglotzen, stimmts? Ich meine bezüglich „Immer diese Blondinen“ undso. Sowas tut der Martin nicht normalerweise, oder? Meine letzte Freundin wollte es mir austreiben, mit wenig Erfolg… :-)

  3. Martin sagt:

    Naja Zurken,
    ganz so einfach sind die Schubladen hier nicht angeordnet. Meine ersten 100.000km auf der Autobahn hatte ich schon voll, da hab ich noch nicht mal den Führerschein gehabt. In Papas LKW auf dem Beifahrersitz, ich denke das hat geprägt. Klar wo ich dann im Bus sitze, ne?

  4. zurken sagt:

    Papa hat ne Spedition?

  5. Martin sagt:

    Nee, Blumenhändler :)

  6. das war dann wohl meist die Strecke nach Aalsmeer,Straelen oder ganz früher nach Wesel….
    kenn ich doch, ich handel auch mit Blumen
    :)

  7. Martin sagt:

    Keine von denen, wir sind immer nach Westland gefahren…

  8.