Morgen ist die erste von drei praktischen Prüfungen, der C-Schein (LKW Solofahrzeug). Ich befürchte allerdings, mindestens in einer der Prüfungen durchzufallen.
Warum? Naja ganz einfach: die Gewohnheiten, die man sich in vielen Jahren Fahrpraxis angeeignet hat, gehen zwar mit dem Alltag und den „ungeschriebenen Gesetzen der Strasse“ konform, aber nicht unbedingt mit den offiziellen Regeln des Strassenverkehrs, und somit auch nicht mit denen des Prüfers. Und das muss man sich für die Prüfung erstmal abgewöhnen, ohje.
Ausserdem kommen da noch persönliche Eigenheiten hinzu, ich zum Beispiel rasiere mit dem LKW bei der Autobahnausfahrt ganz gerne mal ab dem 100m Schild die Linie ab und benutze den Standstreifen ein wenig mit, um einfach früher den Fuss vom Gas nehmen zu können, das spart auf Dauer Sprit und Bremsen. Ausserdem lege ich vor einer gelben Ampel keine waghalsigen Bremsmanöver hin, bei denen ich riskiere dass mir hinten alles durcheinander fliegt. Sieht der Prüfer aber beides nicht gerne…

Die Tatsache, dass ich darauf verstärkt achte, schliesst diese allerdings den Risikofaktor „zu Selbstsicher in die Prüfung“ komplett aus. Ich werde da genauso sitzen wie vor 20 Jahren in meiner PKW-Prüfung und hoffentlich wirklich auf jede Kleinigkeit achten.
Vor allem auf Geschwindigkeitsbegrenzungen 😉

4 Antworten zu “Ich werd‘ langsam nervös…”
  1. Strati sagt:

    Ja dann drücke ich mal die Daumen… *drück*

  2. zurken sagt:

    mache ich übrigens auch so: Abfahrt Autobahn und Ampelanfahrt, warum sieht der Prüfer das nicht genr, ich meine, das mit der Autobahn ist klar, aber auf Ampel zufahren?

  3. Martin sagt:

    Der Prüfer sieht nicht gerne wenn ich bei Dunkelgelb über die Ampel donner. Bring mal so 15-20 Tonnen zum stehen, das schiebt schon.

  4. Uwe sagt:

    Wenn dir beim bremsen die Ladung durcheinanderfliegt hast du sie nicht vernünftig gesichert. 😉

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