Archiv für September 2008

Heute mit einem 22 Sitzer Iveco – ich nenn die Dinger wegen ihrer nationalen Herkunft und Qualitätsmerkmale Pizzablech – und Anhänger zum Flughafen und dann gleich weiter ins Siegerland. Hier sollte ich eine kleine Gruppe abholen, die am Freitag von einem anderen Kollegen hingefahren wurde.
Aber wenn ich nur darüber schreiben würde, wäre es ja keinen Blogeintrag wert. Nur soviel voran, es wird ein etwas längerer Text :)

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Morgen soll ich ja mit dem O404 zum Flughafen, ich freute mich schon wie ein kleines Kind! Auch wenn ich gestern ja schon endlich Bus gefahren bin, ist der O404 noch mal was anderes.
Blöd nur dass mein Chef dann gestern noch zu mir meinte, “Ach nee, der Bus muss in die Werkstatt, der ist schon fast einen Monat überfällig und bekommt einen neuen Kofferraumboden.”

Waaas?

Na toll, wie gewonnen so zerronnen.
Also bereite ich mich darauf vor, mit dem Toyota 24 Sitzer und Anhänger zu fahren, was unbequemeres kann man sich kaum vorstellen. Irgendwie schläft mir da immer das rechte bein ein, und mit Hänger kommt der garnicht aus dem Quark. Innerlich koche ich, – bis Mittwoch fahre ich noch, dann ist erstmal wieder Urlaub angesagt, danach werde ich mit den kleine Rappelkisten ehr nicht mehr rumfahren. Zumindest nehme ich mir das vor.

Aber es sollte wieder anders kommen. Als ich auf den Hof komme, ist der Toyota nicht da. “Ja nee, der ist in Hamburg” heisst es. Hm, und nun? Ich soll den O303 nehmen. Auch schön. Immerhin besser als der Toyota. Der Junior Chef weist mich ein, vor allem mit den Bremsen soll ich aufpassen. Und tatsächlich, die Bremse baut nach einem Moment Pedal halten richtig Druck auf, und man muss das Pedal fast wieder ganz zurücknehmen, damit die Fahrgäste nicht ständig mit den Kopf nicken. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber es klappt nach einigen Versuchen ganz gut.

29092008
Nach einer Fahrt zum Flughafen und durch die Aachener Innenstadt bin ich wieder am Hof. Ohne Kopfnicken :)

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Ab dem letzten Wochenende im September beginnen entlang der Ahr die Weinfeste. Dem entsprechend fahren wir alleine heute mit 4 Kleinbussen da runter und liefern die Leute ab. Wie mein Chef das berechnet hat, weiss ich nicht – jedenfalls sind das nur knapp 100km, aber die Fahrer sollen alle von mittags bis nachts auf die Fahrgäste warten. Naja, das machen wir dann auch.

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Heute stand Boppard und ein Flughafentransfer auf dem Programm. Mit nem Sprinter 9-Sitzer. Immerhin haben die Dinger keinen Begrenzer.
Aber hatte ich schon betont, dass ich BUS fahren wollte!?
Also langsam reg ich mich auf – und entschliesse mich, noch mal freundlich, aber bestimmend beim Chef vorzusprechen. Ich mache nochmal klar, dass ich nicht fürs Geld arbeite (ok, einen angenehmen Nebeneffekt hat es schon…) sondern weil ich bitteschön Autos fahren möchte, wo der Motor weit weg von mir ist.

Ich glaube er hat es wahrgenommen, aber im Moment ist nunmal Kegelclubzeit und da sind es eben eher Grüppchen mit maximal 20 Leuten, die weggefahren werden wollen. Abgesehen davon dass diese Clubs in der Regel recht nett und dankbare Fahrgäste sind und diese Fahrten echt Spass machen, sind das eben nur kleine Rappelkisten mit denen ich da rumfahre. Das ist nicht Sinn der Sache.

Als er mit dann am Sonntag eine Fahrt nach Göttingen anbieten wollte, mit genau einer Person im Rollstuhl drin, bin ich dann mit meinem Anliegen etwas energischer geworden. Ich habe die Fahrt abgelehnt und gesagt dass ich verflixt diese kleinen Dinger nicht mehr haben will. Ja, er könne doch keinem Fahrer seinen festen Bus wegnehmen, meinte er. Nee sagte ich, aber der fährt doch auch nicht 7 Tage die Woche! Und so weiter hat sich das Gespräch fortgesetzt, er will einfach keinem Fahranfänger einen modernen und neuen Reisebus geben.

Nach einigem Hin und Her hat er sich dann dazu durchgerungen, mich am Montag mit dem O404 zum Flughafen zu schicken. OK, das ist nur ein 36 Sitzer und mit seinen 10m ein sehr kompakter Bus, aber so kann es von mir aus erstmal losgehen. Geht doch, super!

Beim Flughafentransfer zum Flughafen Köln-Bonn haben ich mir dann heute abend mit dem Sprinter schonmal angeschaut, wo man da mit dem Bus parken kann.

Resultat:
Zum Abflug oben gibt es am Anfang und am Ende des Terminal-Gebäudes eine Nebenspur, dort darf man mit dem Bus unbehelligt rein.
Zur Ankunft gibt es ebenerdig in der Mitte eine gesonderte Bus-Spur mit Parkbuchten. Auch gut zu wissen, brauche ich aber erstmal nicht.

26092008
Das ist nicht die Bus-Spur… Aber so gehts hier zu.

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So ungefähr ist das heute gelaufen, naja nicht ganz so, aber der Gedanke zählt ja bekanntlich. Aber der Reihe nach.
Ich bin heute eine Handball-Damenmannschaft zu einem Auswärtsspiel nach Wiehl im Bergischen gefahren, mal was ganz anderes!

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Heute komme ich zum Bushof um eine kleine Gruppe Kegeldamen nach Ahrweiler zu fahren. Das übliche, ein Wochenend-Ausflug. Ich bringe sie heute hin, ein Kollege holt sie Sonntag wieder ab. Weil es eine kleine Gruppe ist, bekomme ich einen 9-Sitzer Sprinter, aber ein neues Modell mit Navi und allem Zip und Zap. Naja, auch wenn die Autos immer kleiner werden, dafür fahren sie dann ohne Begrenzer.

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So einen habe ich heute kennen gelernt. Gestern nachmittag die Meldung vom Chef, morgen früh um halb 4 los nach Bad Bocklet, eine Gruppe Senioren von einem Urlaub zurückholen. 400km weit weg, ich soll mit einem Kollegen zusammen dahin fahren. Mit einem 24-Sitzer Toyota Bus mit Frontmotor und Anhänger fürs Gepäck. Mit dem Bus bin ich am Abend noch aus Düsseldorf zurück gekommen. Ich hab den Chef, der durch Zufall noch da war, gefragt ob ich noch tanken fahren soll. “Ach nee, der Fahrer morgen hat ne Karte, Ihr könnt unterwegs tanken”.
Na dann ist ja gut.

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Zwischen zwei Flughafen-Transfers heute morgen und am Nachmittag habe ich noch einige Zeit beim Junior-Chef im Büro gesessen. Mit dem komme ich ganz gut aus und habe noch das ein oder andere geklärt. Irgendwann sind wir nochmal aufs Fahren mit “richtigen” Bussen zu sprechen gekommen, und kurz darauf saßen wir in einem der neuen Scania – Irizar Reisebusse und haben eine Runde um den Block gedreht. Und auf einmal wusste ich wieder, warum ich den Führerschein gemacht habe. Boah… fährt der sich toll!

Aber für mehr als eine kleine Runde war leider nicht Zeit, aber er meinte, es wäre wohl ok gewesen. Etwas langsamer könnte ich um die Kurven fahren. Klar könnte ich, aber nicht wenn der Bus leer ist und ich es ein wenig Eilig habe…

Wir auch immer, er soll das mal dem Chef erzählen, ich werde die Tage nochmal nachhaken.

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