Wo geht man hin, wenn man jemanden die wahren Sehenswürdigkeiten Aachens zeigen möchte?

Natürlich: zum Lindt Werksverkauf!

Das fand Hannes auch sofort ganz toll, und bevor wir uns versahen, sprang der kleine Racker aus seiner Tasche und verschwand zwischen den Kartons.

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Kurze Zeit später habe ich ihn zu einem offenen Karton stürzen sehen, als ich ihn fangen wollte, war er aber schon wieder verschwunden.

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Irgendwann rief Anne durch die Halle „Ich habe ihn!“ und wir fanden ihn schmatzend in diesem Regal vor. Er hatte sich an den Riegeln zu schaffen gemacht, und wir mussten leider einen angeknabberten Riegel kaufen. Der Schaden hielt sich aber im Rahmen 😉

Nun blieb der Reissverschluss seines Beutels erstmal zu damit wir ohne weiteres Aufsehen den Werksverkauf verlassen konnten.

Ich erinnerte mich, dass Hannes beim Anblick des Tivoli ganz zappelig wurde, und diesen bestimmt gerne aus der Nähe sehen würde, also sind wir da mal eben vorbei gefahren.

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Dummerweise ist das ganze Gelände von einem Zaun eingeschlossen. Der Neubau wird ja erst in ein paar Wochen eröffnet. An der einzigen Öffnung im Zaun stand ein Wachmann und hat uns auch mit gutem zureden nicht reinlassen wollen. Na gut, also blieb nur ein wehleidiger Blick durch den Zaun.

Vielleicht nimmt ja mal jemand Hannes mit zu einem Fussballspiel, ich glaube er mag generell Stadien, es muss garnicht das Aachener sein. Mein Ding ist das ehr nicht.

So, was gibt es noch sehenswertes in Aachen?

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Genau, alte Steine in Dom-Form…

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…und alte Steine in Rathaus-Form

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…und alte Steine leckeren Lebkuchenteig in Printenform.

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Hannes in einem der vielen Printengeschäfte am Platz.

So, das war es dann auch an Sightseeing, wir wollen den kleinen ja nicht überfordern.

Nun musste er noch mit zu meiner Bastelhalle. Schliesslich hat er ja seine Kiste ruiniert und diese musste ich als verantwortungsvoller Ziehvater auf Zeit wieder richten.

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Werkzeug und Leim stehen bereit, ich weise Hannes an, in der Werkstatt lieber in seinem Beutel zu bleiben.

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Fertig verleimt, die Zwingen bleiben erstmal dran damit der Leim trocknen kann. Nun ist er doch aus seinem Beutel gekommen und schaut sich die Reparatur genau an. Offenbar ist er zufrieden, bald wieder seine Kiste beziehen zu können!

Dann habe ich ihm doch mal die Werkstatt gezeigt, besonders interessiert hat er sich natürlich für unseren Bus, den wir derzeit zum Wohnmobil umbauen. Schliesslich ist er ja auch zum Busfahren hergekommen 😉

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Hannes staunt nicht schlecht.
Naja, ich hab auch nie behauptet, dass ich noch ganz normal bin 😉

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Nach dem Kopfsitzen scheint Hannes auch ganz besonders das Lenkradsitzen zu gefallen! Ich lasse ihn ein paar Minuten dort sitzen um mein Werkzeug wieder wegzuräumen, und kurze Zeit später, höre ich ein leises klingeln.

Das kommt mir doch bekannt vor? Richtig, das Glöckchen, das hat Tom ihm ja verpasst!

Ich eile in den Bus, und:

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Gerade noch rechtzeitig! Puh… Die Mietzekatze sollte unser Bus-Maskottchen werden, – durch ein Schaaf bestiegen hätte das wegen des zu erwartenden Traumas gut zu einem Problem werden können! Das reicht nun aber, Hannes kommt zur Strafe wieder in den Beutel und wir fahren nach Hause.

Gleich geht’s wieder auf die Autobahn, für Hannes‘ letzte Fahrt im Bus gibt’s ein echtes Highlight!

Eine Antwort zu “Hannes‘ Vormittag in Aachen”
  1. […] Hannes ja die letzen Tage so ziemlich das volle Programm abgekriegt hat und sowohl den Lindt-Werksverkauf leergefressen sowie den Landtag besucht hatte, finden wir ihn grad in einem Paralleluniversum […]

  2.