Archiv für Oktober 2009

Schon vor längerer Zeit war ich am Deutschen Eck in Koblenz, ich bin nur irgendwie nicht dazu gekommen, das zu verbloggen, deswegen hole ich das nun nach.

Zunächst haben wir die Festung Ehrenbreitstein angefahren, eine riesige gewaltige Anlage auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Hier sollte der Busfahrer nicht nach Navi fahren sondern sich vohrher auf der Karte schlau machen. Sonst wird man eine unbequeme, serpentinenartig verlaufende Dorfstrasse hinaufgeleitet, der Weg für die Reisebusse ist eigentlich viel einfacher, wenn auch ein paar hundert Meter weiter.

Nachtrag: So sieht die richtige Route aus. Nach Navi wird man durch den Ort “Urbar” geschickt.

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Richtig alte Hasen, also ehemalige Busfahrer, zu sprechen, diese Gelegenheit hat man nicht oft.

Auf meiner heutigen Fahrt nach Trier waren meine Fahrgäste ein Chor aus Kornelimünster, die hier in Trier in einer Kirche ein Konzert gegeben haben. Anschliessend gab es Mittagessen und eine zweistündige Stadtrundfahrt, die übrigens für geschichtlich interessierte hochinteressant und unbedingt zu empfehlen ist.

Trier war nämlich, was ich noch garnicht wusste, eine der 4 römischen Hauptstädte und ist die älteste Stadt Deutschlands. Von hier aus wurde das gesamte weströmische Reich regiert, von England über die Bnelux-Staaten, Frankreich bis Spanien und Portugal. Entsprechend beeindruckend ist die Stadtgeschichte, besonders wenn sie so blumig und viel furztrockenem Humor vorgetragen wird, wie ich es heute erleben durfte. Aber darum geht’s hier ja nicht.

Einer der Säger gab sich im Laufe des Ausluges als ehemaliger Busfahrer bei der Aseag zu erkennen und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. In den 50er Jahren hat er begonnen, damals waren Linienbusse wie Reisebusse (welche die Aseag damals noch in Betrieb hatte) mit einem unsynchronisierten Schaltgetriebe ausgestattet. Das heisst: Anfahren, Auskuppeln, Gang raus in den Leerlauf, Einkuppeln, Gasgeben damit das Getriebe auf Drehzahl kommt, Auskuppeln und den nächsten Gang rein.

Er erzählte, die Schaltvorgänge zwischen den Haltestellen waren kaum zu zählen, und wenn der Bus kurz vorher auch noch neue Bremsen bekommen hat, dann ist er bei der Ablösung am Bahnhof mit zitternden Knien und wackelnden Beinen ausgestiegen. Lenkhilfen gab es natürlich auch nicht, ich kann und mag mir kaum vorstellen, das das für ein Knochenjob gewesen sein muss.

Auch den Anderthalbdecker, den die Aseag derzeit restauriert, kannte er noch. Leider wurden wir unterbrochen, und ich konnte nicht viel mehr erfahren, aber das war schon interessant. Ich hoffe, dass sich solche Gelegenheiten noch öfter ergeben.

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Stehen zwei Blondinen an der Bushaltestelle kommt ein Typ dazu und fragt die erste Blondine mit welcher Linie sie fahren will. Die darauf: “1″. Er fragt die andere , die darauf: “7″ Es kommt ein Bus von der Linie 17.

Die beiden Blondinen freuen sich: “Oh, da können wir ja zusammen fahren!”

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Wenn man rein zum Spass den Busführerschein macht und damit dann hin und wieder, ebenfalls zum Spass, Fahrgäste durch die Gegend fährt, dann ist man eher eine Seltenheit. Habe ich zumindest geglaubt.

Zumindest ich habe noch nicht von jemand anderem gehört, der sowas gemacht hat, ausgenommen Bernd, einem Freund und Wohnbus-Kollegen aus Koblenz. Und der fährt im Moment nicht, weil dort das Lohn-Niveau wohl deutlich unter dem in Aachen liegt. Und ganz ehrlich? Für 7 EUR würde ich mich auch nicht ans Steuer setzen, eine gewisse Honorierung muss da schon drin sein.

Umso mehr hat es mich dann gefreut, als sich Nadine bei mir meldete, sie hat offenbar ebenfalls gedacht, sie sei ein “Unikat”. Eigentlich kannte ich sie schon länger als User des Busweb24-Forums, in dem ich mich hin und wieder rumtreibe. In einem anderen Forum wurde ich nach meiner höflichen Vorstellung als Hobby-Busfahrer ignoriert und schroff angefahren, ich solle den Job richtig oder gar nicht machen. Na danke.

Die Leute im Busweb24 Forum sind überwiegend nett und kommunikativ, und niemand stört sich an meiner Teilzeit-Busfahrertätigkeit. Nur der Admin scheint zeitlich ziemlich überfordert zu sein, und so tut sich nicht allzuviel im Forum, auf einige Sonder-Funktion warte ich schon ewig. Aber gut, so läuft’s ja auch.

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In einen fast leeren Bus steigt eine ältere Dame und setzt sich direkt hinter den Fahrer.

Nach einiger Zeit beugt sie sich vor und fragt den Busfahrer: “Entschuldigen Sie, möchten Sie eine Nuß?” Der Busfahrer bejaht die Frage und die ältere Dame steckt dem Busfahrer eine Nuß in den Mund.

Wiederum nach einiger Zeit wiederholt sich die Frage und der Busfahrer isst noch einige Nüsse mehr. An der letzten Station angekommen, will die Dame aussteigen und der Busfahrer fragt, warum Sie ihm die Nüsse immer einzeln angeboten hat.

Da antwortet die ältere Dame: “Ich esse für mein Leben gerne Tofifee, aber die Nüsse sind mir einfach zu hart!”

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Ganze zwei Wochen ist es her, als die ewige Baustelle auf der A4 bei Eschweiler abgebaut wurde und man nun von Düren aus komplett 3spurig bis nach Aachen kommt. Am Wochenende, man hats vielleicht in den Staumeldungen gehört, war hier Chaos. Samstag abends um 22 Uhr noch 3km, alles von 3 Spuren auf eine und das ganze ab Eschweiler West bis zum Kreuz Aachen auf gut 5km Länge.

Der Hintergrund ist, dass das mehr als verworrene Aachener Kreuz, in dem sich die A4 und die A44 kreuzen, und noch die A544 vom Europaplatz reinsticht, bis 2014 so umgebaut werden soll, dass sich keine Fahrspuren mehr kreuzen müssen. Das sorgt bisher oft für Stauungen und es wäre eine feine Sache, wenn das abgestellt wird. Aber ob ich dafür 5 Jahre so ein Chaos wie am Wochenende auf mich nehmen würde?

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In der Warteschlange an der Bushaltestelle steht eine junge hübsche Dame. Sie ist mit einem ganz engen Lederminirock gekleidet und dazu passenden Lederstiefeln und Lederjacke. Der Bus kommt und sie ist an der Reihe.

Als sie versucht, in den Bus zu steigen, merkt sie, dass sie wegen des engen Minirocks ihr Bein nicht hoch genug für die erste Stufe bekommt. Es ist ihr zwar peinlich, aber mit einem kurzen Lächeln zum Busfahrer greift sie hinter sich, um den Reißverschluss an ihrem Minirock ein bisschen zu öffnen und so mehr Bewegungsfreiheit zu haben.

Leider reicht dies aber noch nicht aus, um das Bein hoch genug für die erste Stufe zu heben. Sie greift wieder nach hinten, um den Reißverschluss weiter zu öffnen, muss aber anschließend feststellen, dass sie immer noch nicht bis zur ersten Stufe gelangt. Sie lächelt dem Busfahrer noch einmal zu und öffnet den Reißverschluss, zum drittenmal, noch ein bisschen weiter – vergebens, der Rock bleibt zu eng und die erste Stufe unerreichbar.

Da packt sie ein in der Warteschlange hinter ihr stehender Mann an der Hüfte und hebt das Mädchen grinsend auf die erste Stufe. Sie ist völlig empört und dreht sich um: “Wie können sie es wagen mich anzufassen. Ich weiß ja nicht mal wer sie sind!”

Darauf er: “Normalerweise würde ich Ihnen zustimmen. Aber nachdem sie jetzt dreimal meine Hose geöffnet haben, dachte ich, wir wären Freunde!”

:D

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