Schon vor längerer Zeit war ich am Deutschen Eck in Koblenz, ich bin nur irgendwie nicht dazu gekommen, das zu verbloggen, deswegen hole ich das nun nach.

Zunächst haben wir die Festung Ehrenbreitstein angefahren, eine riesige gewaltige Anlage auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Hier sollte der Busfahrer nicht nach Navi fahren sondern sich vohrher auf der Karte schlau machen. Sonst wird man eine unbequeme, serpentinenartig verlaufende Dorfstrasse hinaufgeleitet, der Weg für die Reisebusse ist eigentlich viel einfacher, wenn auch ein paar hundert Meter weiter.

Nachtrag: So sieht die richtige Route aus. Nach Navi wird man durch den Ort „Urbar“ geschickt.

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Von der Festung aus hat man einen grandiosen Blick über Koblenz und eben die Ecke, an der die Mosel in den Rhein fliesst. Beeindruckend und deutlich zu sehen ist de unterschiedliche Wasserfärbung, es dauert ziemlich lange bis sich diese Trennung verläuft.

Zwischen den Bäumen sieht man auch den Busparkplatz am Deutschen Eck, der stand als nächstes Auf dem Programm. Dieser Parkplatz sollte von der Rheinseite aus angefahren werden damit man gleich richtig herum steht.

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Ich bin von der Moselseite aus reingefahren und stand prompt man falschrum und musste weiter hinten drehen. Oder ich hätte im Gegenverkehr parken müssen, wie der weisse Rhönsegler. Das Durchfahren über den Parkplatz ist allerdings eher Glückssache.

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Am Rhein entlang gibt es allerdings auch noch ein paar Busparkplätze. Also eigentlich alles garkein Problem.

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Denkmal am Deutschen Eck. Ich Kulturbanause weiss natürlich gerade nicht wer der Herr dort oben ist.

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Von hier aus hat man auch einen sehr guten Blick auf die Festung Ehrenbreitstein.

Die Reisegruppe war sehr nett und hat sogar eine ziemliche Geruchsbelästigung durch die Toilette im Stadtverkehr hingenommen. Woran das gelegen hat weiss ich bis heute nicht, die Toilette gebe ich immer zur Nutzung frei, es waren aber nicht viele drauf. Sehr komisch. Die Technik dazu ist eigentlich besser als in jedem Wohnnmobil und deswegen sehe ich auch keinen Grund warum man die Toilette nicht benutzen sollte.

Aber das ist eine andere Geschichte…

Eine Antwort zu “Deutsches Eck in Koblenz”
  1. Bernd sagt:

    Kaiser Wilhelm ist das. Für 3 Millionen DM in den Neunzigern trotz starker Gegenwehr durch Scharping, wieder auf´s Denkmal gesetzt. Das Geld stammt von einem Privatmann aus Koblenz.
    Damals durch eine Firma in Düsseldorf glaube ich neu Aufgebaut und per Schiff nach Koblenz gebracht. Dann mit 5 Kranwagen unter den AUgen von 15 Fernsehkammeras auf das Fundament gesetzt.
    Ein Kranwagen hätte gereicht. Aber für die Firma war das Werbung pur.
    Das Eck ist ein schöner Platz für laue Sommernächte. Da kann man viel in der Nacht erleben. :o)

  2.