Aachen (ots) – Bei gezielten Buskontrollen in der Vorweihnachtszeit hat die Polizei in 40 Fällen festgestellt, dass die Fahrer die gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten zum Teil erheblich überschritten hatten.
Erfreulicherweise stellten die Ordnungshüter keinerlei technische Mängel an den Bussen fest.
Im Mittel kommen vor allem wegen des Aachener Weihnachtsmarktes täglich fast 150 Busse in die alte Kaiserstadt. Busse aus Frankreich, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden.
Vielfach unterschätzten die Unternehmen die Fahrtzeiten und hatten keine ausgeruhten Ersatzfahrer gestellt. Vor allem Reiseunternehmen aus Deutschland, die von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt fahren, führen mit 13 Verstößen die Negativliste an. Unternehmen aus Großbritannien fielen lediglich zwei Mal auf.
Pünktlich zum Zweitligaspiel der Düsseldorfer bei Hansa Rostock kam der Winter. Für mich waren ca. drei Stunden Bus fahren geplant, danach wollte ich als Teilnehmer die Fahrt mit Freunden genießen.
Los ging es nachts um 1:15 Uhr und auch auf den Hauptstraßen war zu dieser Zeit die Schneedecke geschlossen. Die Temperatur lag irgendwo bei -7 °C.
Mit dem Bus auf geschlossener Schneedecke kommt man mit Winterreifen auf der Antriebsachse gut zurecht. Wenn es in die Berge geht, sind Winterreifen auf allen Achsen sinnvoll. Mein letzter Schneewinter mit dem Bus ist schon 3 Jahre her, aber zwischenzeitlich habe ich diverse Fahrmanöver auf Schneeglätte bei einem mehrtägigen Sicherheitstraining trainiert.
Wer hier in letzter Zeit kommentiert hat, wird festgestellt haben, dass nach dem Absenden nur eine weisse Seite kam. Das lag an dem fehlerhaften Comment-Mailer, der bei neuen Kommentaren eine Nachricht verschickt, falls man sich dafür angemeldet hat.
Nun ist alles wieder im Lot, das Plugin ist rausgeflogen und ich habe ein anderes installiert.
Mal schauen ob das rund läuft, die Tests waren jedenfalls erfolgreich.
Vor ein paar Wochen bin ich innerhalb von ein paar Tagen gleich zweimal kontrolliert worden. Zuerst am Frankfurter Flughafen, auf einmal stand der Zoll bei mir am Bus und hatte einen Fragebogen in der Hand.
Wieso der Zoll? Na, die haben nichts mehr zu tun seit die Grenzübergänge alle offen sind, und so werden die Beamten nun zum Aufspüren von Schwarzarbeitern eingesetzt. So auch hier, nur dass die beiden Männer die vor mir standen mit meiner Situation nicht wirklich viel anfangen konnten.
Da es im Moment ein bisschen ruhiger ist und es nicht so viel zu fahren gibt nutze ich mal die Gelegenheit ein wenig über das Drum und Dran zu schreiben.
Bus fahren heißt letztendlich ja meistens nicht nur sich in den Bus zu setzen und von A nach B fahren. Das ist zwar das, was der Fahrgast mitbekommt, aber noch lang nicht alles. Zugegeben, es gibt Fahrten, da macht man wirklich nicht viel mehr. Das sind aber eher Ausnahmen, wie z.B. kurze innerstädtische Transfers.
Geplant war München für mich als reines Freizeitvergnügen, wobei Bus fahren das für mich ja normalerweise auch ist. Aber in diesem Fall wollte und sollte ich auch wirklich nur Gast sein, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Am Samstag ging es morgens um 8 Uhr los Richtung München. Die Gruppe bzw. den Fanclub, welcher die Fahrt veranstaltet hat kenne ich inzwischen seit Jahren und das sowohl als Teilnehmerin, als auch als Fahrerin. Auf dem Plan stand für Samstag die Fahrt nach München, der Abend zur freien Verfügung mit Hotelübernachtung und am Sonntag ein Zweitligaspiel in der Allianz-Arena mit anschließender Heimfahrt.