Es gibt in dem Unternehmen, für das ich gerade fahre, tatsächlich Reisebusfahrer, die sich weigern, einen Linienbus zu steuern. Gut, mit dieser Konsequenz scheinen sie tatsächlich durchzukommen, wenns denn einmal geklappt hat wird man von der Disposition nicht mehr mit den nicht so “angenehmen” Fahrten belästigt.
Mir ist das ziemlich egal, ich sammle immer noch Erfahrungen, und nach meiner Schul-Tor-tour standen letzte Woche mal ein paar Tage Linienbus fahren an. Mit Begleitung, die den Weg kennt, also eigentlich kein Problem.
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Nachdem Martin vorgestern hier war hab ich dann gestern auch nochmal die Messe besucht. Wenn ich das tue, dann mit dem Bus, wobei das für mich dann fast immer ein innerstädtischer Transfer ist. So auch gestern. Mal wieder eine Abendveranstaltung einer Firma, wo wir mit einem Großaufgebot vor Ort waren. Nicht nur Fahrzeuge unseres Unternehmens, sondern auch von anderen Unternehmen angemietete Busse. Ich hab nicht gezählt, aber es werden 30 Busse (plus/minus) gewesen sein.
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Unverhofft kommt oft! Ich bin dieses Jahr ja so gut wie noch garnicht gefahren, aber vorgestern kam ein Anruf, ob ich diese und nächste Woche jeden Tag fahren könne. Und wann ich denn könne. “Ja, immer!” war meine Antwort, und habe dem neuen Disponenten meine freie Zeiteinteilung erklärt.
Gestern sollte ich dann erst eine Caritas Tour fahren, im Anschluss dann nach Düsseldorf zur Messe. Etwas undankbar, weil ich dort den ganzen Tag rumstehen muss und dafür nur den halben Stundenlohn bekomme, aber die Messe (Metav) könnte halbwegs interessant sein, und ausserdem hätte ich die Möglichkeit, meine Co-Autorin Nadine mal wieder zu treffen, denn sie ist ja in Düsseldorf zu Hause.
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Das Wochenende war bustechnisch eher durchwachsen. Meine Fahrt am Samstag ist ausgefallen, so dass ich kurzfristig einen freien Tag hatte und am Sonntag bin ich ein bißchen durch die Stadt geeiert. Warum geeiert? Naja, ich bin schon gefahren und das war auch alles ok so, aber so super habe ich mich dabei nicht gefühlt, weil ich in dem Auto nicht gut gesessen habe. Ich hatte das Vergnügen mit einem Sprinter fahren zu dürfen und das ist für mich sowieso immer schon sehr zweifelhaft, weil das kein Bus ist. Also zulassungstechnisch schon, aber nicht gefühlt. Das ist eher wie ein großes Auto vom Fahrgefühl her.
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Es ist 2 Uhr, ich bin vor einer Stunde aufgestanden und mache mich jetzt auf den Weg zum Betriebshof. Die Stadt ist friedlich und die Straßen weiß, der Winter nimmt scheinbar kein Ende. Ich habe Glück, irgendwer ist schon auf dem Betriebshof und ich muss nicht extra aussteigen um das Tor zu öffnen. Ich parke und gehe in den Fahrerraum, um meine Papiere und den Fahrzeugschlüssel zu holen. Der Kollege mit welchem ich fahre ist noch nicht da, wir sind aber auch erst in 10 Minuten verabredet.
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So, die Sache ist über die Bühne, ich bin unbeschadet raus, und die Sache war auch ziemlich schnell geklärt. Und ich bin mal wieder um einiges schlauer.
Generell geht es einfach darum, ob ich die Tätigkeit, nämlich das Busfahren, überhaupt im Selbstständigen-Verhältnis ausführen darf oder nicht. Der Zollbeamte der auf einmal bei meinen Eltern vor der Tür stand, sah das überhaupt nicht so. Seiner Meinung nach hätte man mich in einem Angestelltenverhältnis beschäftigen müssen, egal wie lange und oft ich arbeite. Schlimmstenfalls hätten meine Auftraggeber dann die entfallene Lohnsteuer nachzahlen müssen, bestenfalls hätte ich so einfach nur nicht weiterarbeiten dürfen. Der Mann war zwar nett, aber ich hatte den Eindruck dass er eine Prämie zu verdienen hatte…
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Geschrieben von Nadine in Busse
Es ist Freitagabend und es steht mal wieder eine Großveranstaltung auf dem Plan. Normalerweise mieten dabei Firmen oder Agenturen mehrere Busse für kurze Transfere vom Veranstaltungsort zum Hotel oder umgekehrt an. Heute geht’s vom Veranstaltungsort zu unterschiedlichen Hotels. Ich kann mir grundsätzlich Schöneres vorstellen als ständig im Kreis zu fahren und das bevorzugt am späten Abend und in der Nacht, aber auch das sind Aufträge die erfüllt werden müssen und manchmal kommt es mir ganz recht. Man muss nicht viel vorbereiten, bleibt sowieso im Dunstkreis der Firma und kennt sich aus.
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