An dieser Stelle mein Erlebnisbericht zu einem der vergangenen Wochenenden. Los ging es allerdings schon donnerstags. Da samstags Fussball in Cottbus war, habe ich die Gelegenheit genutzt und vorher noch ein bißchen Zeit in Berlin verbracht. Zum einen war meine Motivation der Hin- und Rückfahrt mit dem Bus nach Cottbus nicht allzu groß, zum anderen bin ich sehr gerne in Berlin. Donnerstags ging es dann mit dem Flieger nach Berlin. Nachdem ich ohne Beanstandung mit meiner Kamerausstattung durch den üblichen Sicherheitscheck durch war, kam einen nette Dame auf mich zu und bat mich mitzukommen. In einem Nebenraum angekommen, fragte ich erst mal was denn los sei. Man wolle einen Sprengstofftest machen war die Antwort. Nachdem man dann die komplette Tasche, die Kameras und alles was sonst noch drin war mit einem Teststreifen abgewischt hatte und der Test negativ ausviel, dürfte ich auch weiter. Hat 2 Minuten gedauert und war kein Problem.

In Berlin angekommen habe ich die Zeit für alles Mögliche genutzt, nur nicht für Sightseeing. Sich zwei Tage treiben lassen und entspannen war echt super. Samstags ging es dann morgens mit der Regionalbahn zum Flughafen Schönefeld, wo mich der Bus aus Düsseldorf einsammeln sollte. Was er auch tat. Der Kollege war um 1:30 Uhr in der Nacht in Düsseldorf losgefahren und machte dann in Cottbus Feierabend. Der Rückweg sollte mein Tageswerk werden, was er auch tat. Los ging es um 15:30 Uhr und um 23:30 Uhr waren wir zurück. Acht Stunden für 670 Kilometer mit Pausen ist ne echt gute Zeit. Einzig für den Kollegen war es dann wohl doch gefühlt zu lang, weil der die Nacht gearbeitet hatte und dann noch den kompletten Rückweg im Bus auf dem unbequemen Beifahrersitz verbringen durfte. Die meißte Zeit hat er aber geschlafen oder es zumindest versucht.

Für mich war die Fahrt im Prinzip super angenehm. Während ich nach meinem Zustieg am morgen erst noch das Gefühl hatte, dass der Tag schwer wird, lief es dann doch echt super. Manchmal fühlt man sich halt irgendwie nicht so und dann gehts doch wie von selbst und manchmal fühlt man sich prächtig und es läuft so gar nicht. Das muss noch nicht mal mit den äußeren Begleitumständen zusammenhängen, sondern eher mit der eigenen Verfassung. Dann ist man einfach nach 2 Stunden durch und würde am liebsten Feierabend machen. Ist aber wohl in jedem Job mal so.

Einzig doof war an dem Tag, dass der Fahrersitz nicht ganz ok war. Normalerweise kann man die Sitzfläche seperat in ihrem Neigungswinkel verstellen. Das funktionierte leider nicht, so dass ich 7 Stunden in einer für mich gänzlich ungünstigen Sitzposition verbracht habe. Die Folge waren dann 2 Tage Rückenschmerzen.

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