Dass ich das letzte Mal im Stadtzentrum war ist schon 4 Jahre her. Das war meine erste Auslandsfahrt. Ich war noch das ein oder andere Mal dort, aber immer nur am Flughafen. Grund für den diesmaligen Besuch war ein Junggesellenabschied und meine Hintergrundbeschallung auf Hin- und Rückfahrt war folgende:

Das ganze natürlich so laut wie eben möglich. Ist zwar nicht meine Musik, aber es war schon ok. Ich wusste vorher, was auf mich zukommt und die Truppe war echt gut drauf und nett.

In Amsterdam war an dem Tag die erste Etappe des Giro d’Italia, weshalb ein Teil der Innenstadt gesperrt war. Aus diesem Grund und weil ich mit der Strecke nur gute Erfahrungen habe, bin ich über Amersfoort gefahren und im Nordosten nach Amsterdam reingefahren. Das ist super, solange der Bus nicht über 3,90 Meter hoch ist, weil eine höhere Unterfahrung der Eisenbahnlinie habe ich noch nicht gefunden. Mein Auto war niedriger.

In der Nähe des Hbf gibt es einen kostenpflichtigen Busparkplatz (das sind übrigens alle Offiziellen – 20 Euro hab ich für 1,5 Stunden gezahlt), an welchem ich die Gruppe hab aussteigen lassen und wo ich parken wollte. Leider war kein Platz mehr frei, sodass ich 20 Minuten warten musste, bevor was frei wurde.

Ist ein bisschen blöd, wenn man nur 1,5 Stunden Zeit hat. Die Gruppe wollte morgens um 4 Uhr wieder zurückfahren und hatte mir ein Hotel am Flughafen gebucht und da der Bus mindestens 9 Stunden stehen musste (tägliche Ruhezeit), blieb mir nicht viel Zeit in der Stadt. Die habe ich dann für einen kleinen Spaziergang und zum essen genutzt.

Um 18 Uhr gings raus zum Flughafen, denn um 18:30 Uhr musste der Bus spätestens stehen. Gebucht war ein Zimmer im Etap, dass am Flughafenzubringer liegt und zusammen mit einem Ibishotel ganz allein in der Gegend rumsteht. Außer den normalen Touristenbussen waren auch noch einige Teams vom Giro da und hatten sogar ein eigens abgesperrtes Areal. Das Hotel an sich war neu renoviert und sehr sauber. Das Zimmer wie ich es von neueren Etaphotels gewohnt bin, klein, sauber und zweckmäßig.

Glücklicherweise gab es auch zwei deutsche Fernsehsender, so dass ich mir mangels Internet so die Zeit vertreiben konnte. Um 21:30 Uhr habe ich mich dann schlafen gelegt und um 2:30 Uhr hat der Wecker schon wieder geklingelt.

Nach dem Ausschecken musste ich am Automaten noch meinen Parkplatz bezahlen. Nach dem bezahlen hat man 15 Minuten Zeit, um den Parkplatz zu verlassen. Dumm nur, dass ich vom Automaten zum Bus schon 6 Minuten Fussweg hatte und dann noch die Tachoscheibe einlegen muss etc. Also etwas knapp. Ich bin dann rüber ins Ibishotel und habe dort bezahlt, das lag nämlich näher am Busparkplatz.

Die Gruppe war dann sehr pünktlich und der Rückweg genauso stimmungsvoll wie die Hinfahrt. Um 6:30 Uhr waren wir wieder zurück und ob man es glaubt oder nicht, der Bus sah tip top aus. Trotzdem musste natürlich gesaugt werden und sogar wischen stand neben dem üblichen Programm an. Ich war kaum fertig, da stand schon der Kollege im Bus, um mit dem Auto zur nächsten Fahrt aufzubrechen. Das nenne ich mal eine gute Auslastung.

4 Antworten zu “Amsterdam”
  1. Mike sagt:

    Sieht komisch aus der 411 mit einem Setra und einem Mercedes Spiegel!!

  2. Nadine sagt:

    Da war wohl kurzfristig mal kein anderer da.

  3. maik sagt:

    Wie ist das eigentlich mit den Spiegeln – hat man am Anfang arge Probleme, diese nicht abzufahren? Die stehen ja schon weit nach vorne.
    Ich stelle mir das schon schwierig vor.

  4. Nadine sagt:

    Man muss schon drauf achten, sonst sagt der Spiegel beim abbiegen schnell mal der Ampel oder dem Verkehrsschil guten Tag. Aber ich fahre sehr gerne mit Winkelspiegel. Man sieht rückwertig fast die komplette Seite des eigenen Busses und hat die vorderen Ecken durch den zweiten Spiegel in jedem Arm super im Blick. Da fahre ich auf Handbreite mit.

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