So, das Schützenfest ist vollbracht, von den finalen vier Tagen habe ich die Truppe zwei Tage gefahren, den Samstag und den Sonntag. Das hiess wieder: Bier einkaufen.

Der gesamte Ablauf eines solchen Schützenfestes entzieht sich mir leider, eines steht aber fest: Das Fest an sich, in der Ausführlichkeit, Intensität und Größe wie in Neuss sucht seinesgleichen! Sowas habe ich echt noch nicht gesehen, dagegen ist sogar ein Karnevals-Umzug Kinderkram.

Am Samstag abend gab es einen Fackelzug mit selbst gebauten Wagen, die allesamt von innen beleuchtet waren und ebenso allesamt von Hand gezogen wurden. Im Aufwand stehen die den Karnevals-Wagen kaum nach. Leider habe ich davon keine Bilder.

Um kurz nach 0 Uhr waren wir wieder zu Hause und um 8 Uhr nächsten Morgen ging es schon wieder los. Für mich jeweils 1-2 Stunden hinten dran, und eine Stunde vorweg, ich musste ja den Bus klar machen. Für 1-2 Tage halte ich sowas aber aus ohne dass ich am Steuer müde werde.

Am Sonntag dann der große Umzug mit der Ablösung des Königs, wenn ich das richtig verstanden habe. Da war dann auch der WDR da und hat berichtet, das war lustig. Ich habe am Strassenrand mitten im Geschehen gestanden, und Anne hat mich im Fernsehen gesehen wie ich da stand und mit ihr telefoniert habe. Aber keine Sorge, ich habe mich nicht zum Honk gemacht und in die Kamera gewunken – in dem Fall hatte es gereicht dass ich ne knallrote Jacke an hatte.

😀

Noch einige Bilder:

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Blick zum Markt rauf. Dort kamen die ganzen Züge runter und sind dann an den Bierständen ausgelaufen. Hinter mir noch eine mehrere Kilometer lange Kirmes, die gehörte mit zur Gesamt-Veranstaltung.

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Weiter zum Rathaus rauf, hinten rechts war eine große Tribüne aufgebaut

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In dieser Kabine saßen die Kommentatoren.

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Der Rathaus-Balkon. Hier stand alles was gesehen werden wollte, zumindest hatte das so den deutlichen Anschein.

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Busse waren dieses Mal deutlich mehr vor Ort. Hinter mir noch einmal so viele.

Gegen 18 Uhr war dann am Sonntag Feierabend. Dass es bei jedem Halt, Einsteigen oder Aussteigen „Plopp“ macht und die Stubbis (Bitburger 0,33er) geköpft werden, versteht sich von selbst. Und dass 50 betrunkene Mitglieder eines Spielmannszuges in einem Bus auch nicht still sitzen bleiben, versteht sich auch. Also fahre ich wie meistens mit Fahrgästen wie mit rohen Eiern nach Hause. Benommen haben sie sich aber trotzdem wieder sehr vorbildlich, wie letztes Mal auch.

Hinterher, nachdem ich alle abgesetzt hatte, durfte der Bus dann auch mal etwas schnittiger um die Kurve – und ich hab prompt die Quittung bekommen:

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Schon nach dem ersten Aufräumen fotografiert. Zu blöd aber auch, ich dachte echt, der Kasten steht da oben auf dem Kühlschrank sicher…

Naja gut. Viel passiert ist nicht, die Scherben sind nur von zwei Flaschen, und nur eine war noch halb voll.

Ansonsten hier wie letztes mal das getränketechnische Resümee von zwei Tagen Schützenfest:

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Prost!

Eine Antwort zu “Schützenfest in Neuss (2)”
  1. ufftata!
    ist das Neusser Schützenfest nicht das größte überhaupt, bzw. in Europa oder so?

  2.