Man munkelt, dass die Bahn die Bauarbeiten eventuell wohl nicht rechtzeitig fertig bekommen wird, aber zumindest für uns ist der Job erstmal erledigt. Es wurde meines Wissens auch keine Verlängerung erfragt.

So oder so reichts mir nun auch. Ich habe allein diese Woche von Dienstag bis Donnerstag fast 50 (Arbeits-) Stunden abgerissen, und ich bin ab Donnerstag Mittag fast nur noch „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ gefahren. Es sind einfach immer dieselben Stellen, an denen man mit dummen Fahrgästen oder dummen bzw. nicht mitdenkenden PKW-Fahrern konfrontiert wird, und man legt irgendwann eine Erwartungshaltung vor.

Da war ich zu Beginn des Einsatzes deutlich entspannter, und ich bin froh, wenn ich diese Anspannung nun nach ein paar Tagen Abstand wieder ablegen kann. Und das Schlafdefizit muss ich auch noch aufholen.

Spass gemacht hats irgendwie schon, aber auch nur weil ich mir aussuchen konnte, ob ich diese Touren fahren will oder nicht. Aber trotzdem hat sich für mich gezeigt, dass ich wohl niemals dauerhaft Linienbus fahren werde.

2 Antworten zu “Schienenersatzverkehr zu Ende”
  1. Bernd sagt:

    Linienbusfahrer sind eher nicht zu beneiden. Ich kann mir gut vorstellen, das der Beruf nicht so einfach ist wie er wirkt. Da braucht man gute Nerven.

    Busfahren als Nebenjob würde mich dennoch reizen, wenn nur der Führerschein nicht so teuer wäre.

  2. Martin sagt:

    Hallo Bernd,
    das war für mich der Grund, die Führerscheine noch schnell 2008 zu machen, bevor die Berufskraftfahrerausbildung Pflicht wurde.
    Für C, CE und D (DE bekommst Du dann dazu) habe ich, jeweils nur mit Pflichtstunden, ziemlich genau 5000 EUR bezahlt.

    Rechne das ma so: Wenn Du mal drei Monate stramm fahren kannst, hast Du die Kosten für den Schein auch schnell wieder drin.

  3.