Berlin-Neukölln. In einem vollen Bus im Feierabendverkehr.

An jeder Haltestelle muss der Fahrer die Fahrgäste auffordern, von den hinteren Türen wegzutreten, damit diese sich schließen können. An einer Haltestelle führen dann auch drei höfliche Durchsagen nicht zum Erfolg. Schließlich stellt der Fahrer den Motor ab und sagt:

“Okay, wenn es sein muss, bleiben wir bis zu meinem Dienstschluss hier stehen. Wir können das dann ganz in Ruhe ausdiskutieren.”

Nach einer kleinen Pause fügt er mit leicht drohendem Unterton hinzu: “Ich kann das, ich war mal Sozialpädagoge!”

😀

Gefunden bei belauscht.de

7 Antworten zu “Sozialpädagoge”
  1. Mondfee sagt:

    Soviel ich weiß, bräuchte man in Berlin eher Nahkampfspezialisten. Berlin soll ja ein gefährliches Pflaster für Busfahrer sein.

  2. Martin sagt:

    Ich glaub ich möchte es nicht wirklich wissen…

  3. Mondfee sagt:

    nur verdrängen hilft auch nichts, denke Berlin kann überall sein. Im März wurde ein Busfahrer in Hameln angegriffen. Ich hoffe, Du hast noch nichts bedrohliches erlebt.

  4. Martin sagt:

    Bisher noch nicht. Nur ist Linienverkehr bei mir aber auch die Ausnahme. Tatsächlich habe ich oft damit gerechnet, dass mich irgendwelche Halbstarken, die fälschlicherweise eingestiegen sind, mit Gewalt davon überzeugen wollten, den Bus an der nächsten Haltestelle zu stoppen damit sie raus können.
    Ist aber nicht passiert, ein Glück.

  5. maik sagt:

    Da brauchst Du nicht bis nach Berlin fahren. Brüssel liegt näher…

  6. Martin sagt:

    Stimmt. Und Aachen ist auch nicht ohne. Ich denke jede Großstadt hat ihre „Schichten“…

  7. Peter sagt:

    Die Busfahrer in Berlin haben aber auch kein leichtes Leben.
    Und das nur in Berlin die Busfahrer Angst haben müssen halte ich für Unsinn, wie mein Vorredner schon sagt… ich denke jede Großstadt hat so Ihre Schichten die nur auf Ärger aus sind.

  8.