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Aktuelle Meldung aus der Presse:

Radfahrer stößt gegen Ladeklappe von Bus

Düsseldorf (RPO). Schwere Verletzungen hat sich am Mittwochmorgen ein 43-jähriger Radfahrer an der Worringer Straße zugezogen. Laut Polizei war der Mann gegen eine geöffnete Ladeklappe eines Reisebusses gefahren.

Ob die Vorrichtung bereits länger offen stand, oder unmittelbar vorher geöffnet wurde, ermittelt nun die Polizei. Der 36-jährige Busfahrer hatte das Fahrzeug an der Bushaltestelle am Worringer Platz abgestellt, und die Klappe der Fahrerseite geöffnet, um Gepäck einzuladen.

Der Verletzte musste zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden.

Quelle: RP vom 12.12.2012.

Tja, ich muss zugeben, dass ich das auch so mache – ich lasse die Klappen auf der Fahrerseite schonmal offen stehen, wenn es die Verkehrssituation erlaubt – also ganz sicher nicht auf einer Hauptstrasse. Zumindest eine steht dann offen und in dieser krabbel ich dann meist selbst rum um die Koffer auf die Beifahrerseite zu schieben, damit die Fahrgäste, nicht auf die Strasse laufen müssen.

Gerade bei Kindern achte ich peinlich genau darauf und informiere die Lehrer vorher darüber, dass sie auf der rechten Seite bleiben sollen, aber zu 100 Prozent klappen will das meist nicht.

Dass die offen stehende Kofferraumklappe von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden kann, ist mir schon bewusst, dies habe ich aber bisher für recht unwahrscheinlich gehalten. Trotzdem bleibe ich dabei, wenn die Klappen offen stehen, denn gerade bei silbernen Bussen könnte man die Klappe vielleicht doch übersehen.

Meine Meinung: mal eherlich – man hat doch Augen im Kopf, oder? Je nach dem, wieviel Wogen dieser Unfall nun in der Presse schlägt, fürchte ich, dass diese Nummer Konsequenzen hat. Muss für die Dusseligkeit des Radfahrers nun der Busfahrer haften? Früher hatten auch LKW-Hebebühnen keinerlei Beleuchtung, bis mal was passiert ist. Seit dem müssen sie mit gelben Blinklichtern ausgestattet sein.

Es wird immer weiter gehen. Der Mensch wird immer mehr vor seiner eigenen Doofheit beschützt, was zu folge hat, dass er sich auf den Schutz verläßt. Lampen, Schilder, Hinweise. Und sobald dieser Schutz nicht vorhanden ist, sucht man einen Schuldigen zum Verklagen.

Aus diesem Grund lächelt auch der Ausländer über die Deutschen: Wirklich alles ist durch Gesetze und Vorschriften geregelt. Und aus diesem Grund kann ich mir durchaus vorstellen, dass demnächst gelbe Blinklichter an offenen Kofferraumklappen von Reisebussen leuchten müssen.

Wie seht ihr das?

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An der Burg Vogelang in der Eifel bin ich schon zigmal vorbei gefahren, aber ich hatte noch nie die Gelegenheit, diese Anlage zu besuchen. Vor einiger Zeit bot sich dann aber doch einmal die Gelegenheit, eine Oberstufe mit zwei Bussen dort hinzufahren und an einer Führung sowie einem Vortrag teilzunehmen.

Wenn man durch die Schranke kurz hinter dem Kreisverkehr auf die Zufahrtstrasse fährt, hat man zunächst noch keine Ahnung, wie groß und weitläufig diese Anlage ist, das sollte sich später zeigen.

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Vor einiger Zeit habe ich ja schon von der 14-Meter-Erfahrung berichtet, aber es geht noch länger, auch ohne Gelenk. 15 Meter ist meines Wissens die maximale Länge, die ein Solofahrzeug auf deutschen Strassen messen darf. Davon haben wir bei dem einen Busunternehmen, für das ich tätig bin, zwei Stück.

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Dass diese Funktionsweise den Verbrauch eines Linienbusses immens senken dürfte steht ausser Frage, denn die Busse fahren fast immer mit Vollgas an, die Bewegungsenergie wird während der Anfahrt an die nächste Haltestelle beim Verzögern über die Bremsscheiben dann in Wärme umgesetzt und verpufft. … Beim Bremsen übernehmen die Motoren die Verzögerung und arbeiten als Generatoren und wandeln die Bremsenergie nicht in Wärme sondern in elektrische Energie um, die in den Ultracaps auf dem Dach des Fahrzeugs gespeichert werden.

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Beim Radiosender Einslive gibt es die so genannten O-Ton Charts, das sind Mitschnitte aus Radio- oder Fernsehsendungen, in denen meist lustige, oft auch peinliche Dinge zu hören sind. Derzeit gibt es dort auch einen Mitschnitt eines Busfahrers, der wegen einem Sprung in der Frontscheibe angehalten wurde.

Als ich das das erste Mal gehört habe, saß ich zufällig im Bus mit Fahrgästen, die das ebenfalls gehört haben. Das Gelächter war entsprechend groß. Viel Spass :)

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„Angekommen in Ginsheim-Gustavsburg. Auf den Autokennzeichen steht GG, das heißt aber Groß-Gerau. Und die Menschen sprechen komisch hier. Ich glaub „babbele“ nennen die das. Komische Gegend…“

So lautete mein Facebook-Eintrag zu dieser durch und durch angenehmen Bus-Reise, als ich nach etwas über drei Stunden fahrt meine Fahrgäste bei einer Kirche in besagtem Ort nahe Mainz herausgelassen habe.

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Bei Maik habe ich einen verlinkten Presse-Artikel gefunden und finde ihn sehr lesenswert. Da wird sich damit gebrüstet, dass man nun zum Einkaufen parkende LKW erfolgreich vom Strassenrand vertrieben hat. Und die Quittung bekommt die Initiatorin prompt durch die Kommentare, denn tatsächlich solidarisiert man sich hier mit den Brummifahrern!

Eine Sache die mir als Busfahrer auch betreffen könnte. Bei längeren Touren halte ich durchaus mal am Strassenrand an, um ein paar Lebensmittel oder auch Getränkenachschub einzukaufen, je nach Bus fahre ich aber auch direkt auf den Supermarktparkplatz drauf. 😉

Nassauische Neue Presse

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Bonn. In der Stadtbahn.

Die Stadtbahn steht zur besten morgendlichen Berufsverkehrszeit gut gefüllt seit gut 5 Minuten an der Stadthaushaltestelle. Auf einmal ertönt die Fahrerstimme:

“Liebe Fahrgäste, wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, stehen wir hier. Vor uns steht auch eine Bahn, wir kommen also nicht weiter. Wie lange das noch dauert, kann ich Ihnen nicht sagen, die Leitstelle spricht nämlich nicht mit mir.”

Kurze Stille – dann ist ein immer lauter werdendes “Oooooooooooooooooooooooh” von immer mehr einstimmenden Fahrgästen zu vernehmen.

Fahrer über Lautsprecher: “Danke, das tut gut.”

Gefunden bei belauscht.de

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Das hatte Verkehrspolizist Nguyen Manh Phan auch noch nicht erlebt: Eigentlich wollte er nur einen Bus kontrollieren. Doch plötzlich gab der Fahrer Gas – mit dem Beamten an der Frontscheibe, der sich verzweifelt am Scheibenwischer klammerte.

Polizist klammert sich an Scheibenwischer

😀

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Berlin-Neukölln. In einem vollen Bus im Feierabendverkehr.

An jeder Haltestelle muss der Fahrer die Fahrgäste auffordern, von den hinteren Türen wegzutreten, damit diese sich schließen können. An einer Haltestelle führen dann auch drei höfliche Durchsagen nicht zum Erfolg. Schließlich stellt der Fahrer den Motor ab und sagt:

“Okay, wenn es sein muss, bleiben wir bis zu meinem Dienstschluss hier stehen. Wir können das dann ganz in Ruhe ausdiskutieren.”

Nach einer kleinen Pause fügt er mit leicht drohendem Unterton hinzu: “Ich kann das, ich war mal Sozialpädagoge!”

😀

Gefunden bei belauscht.de

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