Es ist 2 Uhr, ich bin vor einer Stunde aufgestanden und mache mich jetzt auf den Weg zum Betriebshof. Die Stadt ist friedlich und die Straßen weiß, der Winter nimmt scheinbar kein Ende. Ich habe Glück, irgendwer ist schon auf dem Betriebshof und ich muss nicht extra aussteigen um das Tor zu öffnen. Ich parke und gehe in den Fahrerraum, um meine Papiere und den Fahrzeugschlüssel zu holen. Der Kollege mit welchem ich fahre ist noch nicht da, wir sind aber auch erst in 10 Minuten verabredet.
Archiv für die Kategorie: “Deutsche Städte”Pünktlich zum Zweitligaspiel der Düsseldorfer bei Hansa Rostock kam der Winter. Für mich waren ca. drei Stunden Bus fahren geplant, danach wollte ich als Teilnehmer die Fahrt mit Freunden genießen. Los ging es nachts um 1:15 Uhr und auch auf den Hauptstraßen war zu dieser Zeit die Schneedecke geschlossen. Die Temperatur lag irgendwo bei -7 °C. Mit dem Bus auf geschlossener Schneedecke kommt man mit Winterreifen auf der Antriebsachse gut zurecht. Wenn es in die Berge geht, sind Winterreifen auf allen Achsen sinnvoll. Mein letzter Schneewinter mit dem Bus ist schon 3 Jahre her, aber zwischenzeitlich habe ich diverse Fahrmanöver auf Schneeglätte bei einem mehrtägigen Sicherheitstraining trainiert. Geplant war München für mich als reines Freizeitvergnügen, wobei Bus fahren das für mich ja normalerweise auch ist. Aber in diesem Fall wollte und sollte ich auch wirklich nur Gast sein, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Am Samstag ging es morgens um 8 Uhr los Richtung München. Die Gruppe bzw. den Fanclub, welcher die Fahrt veranstaltet hat kenne ich inzwischen seit Jahren und das sowohl als Teilnehmerin, als auch als Fahrerin. Auf dem Plan stand für Samstag die Fahrt nach München, der Abend zur freien Verfügung mit Hotelübernachtung und am Sonntag ein Zweitligaspiel in der Allianz-Arena mit anschließender Heimfahrt. Schon vor längerer Zeit war ich am Deutschen Eck in Koblenz, ich bin nur irgendwie nicht dazu gekommen, das zu verbloggen, deswegen hole ich das nun nach. Zunächst haben wir die Festung Ehrenbreitstein angefahren, eine riesige gewaltige Anlage auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Hier sollte der Busfahrer nicht nach Navi fahren sondern sich vohrher auf der Karte schlau machen. Sonst wird man eine unbequeme, serpentinenartig verlaufende Dorfstrasse hinaufgeleitet, der Weg für die Reisebusse ist eigentlich viel einfacher, wenn auch ein paar hundert Meter weiter. Nachtrag: So sieht die richtige Route aus. Nach Navi wird man durch den Ort “Urbar” geschickt.
Jun
25
2009
Hannes’ letzte Bustour zum NRW-Landtag nach DüsseldorfGeschrieben von Martin in Deutsche Städte, Projekt HannesBevor es heute Abend ins lange Wochenende geht (dieser Eintrag ist ein Nachtrag zum gestrigen Donnerstag) habe ich noch eine besonderen Auftrag bekommen: ein Ausflug zum Landtag nach Düsseldorf. Das verspricht sehr spannend zu werden, zumal heute auch Plenum ist, und im Plenarsaal dementsprechend einige Tagesordnungspunkte von den Abgeordneten behandelt werden. Ausserdem ist der Landtag ein beeindruckendes Gebäude, vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass hier die Fäden der Landesregierung zusammenlaufen.
Jun
08
2009
Vulkaneifel mit zwei Bussen – und mit PraktikantGeschrieben von Martin in Deutsche Städte, Kollegen und UnternehmenAls ich heute morgen, zeitlich mal wieder etwas knapp, auf den Hof kam, war der Bus-Schlüssel nicht da. Ich soll die “Badewanne” nehmen, so wird der Toyota-Bus von den Kollegen genannt. Passend wie ich finde Um 8.45 Uhr die Fahrgäste aufnehmen hiess heute für mich um halb 6 aufstehen. Erstmal wollte ich etwas Puffer haben, ausserdem bin ich beim Zurückrechnen auf diese Zeit gekommen. Na toll… Ab dem letzten Wochenende im September beginnen entlang der Ahr die Weinfeste. Dem entsprechend fahren wir alleine heute mit 4 Kleinbussen da runter und liefern die Leute ab. Wie mein Chef das berechnet hat, weiss ich nicht – jedenfalls sind das nur knapp 100km, aber die Fahrer sollen alle von mittags bis nachts auf die Fahrgäste warten. Naja, das machen wir dann auch. Heute habe ich die Damen aus Cochem wieder abgeholt. Ich war pünktlich da, konnte eine viertel Stunde verschnaufen und dann das Gepäck wieder einladen. Alles ging super, wie die Hinfahrt. Ahhhja!
Heute ging es nach Cochem. Meine erste eigene Reisegruppe besteht aus 7 “dynamischen Damen”, die nach dem Frühstück im Restaurant abgeholt werden und nach Cochem gefahren werden wollen. Am Sonntag soll ich sie wieder abholen, aber um dazubleiben ist Cochem nicht weit genug. Macht auch nichts, sowas behalte ich mir vor bis Anne mal mitfahren kann. Dann kann man daraus direkt einen Kurzurlaub machen
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