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	<title>Der BusBlogger &#187; Kollegen und Unternehmen</title>
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	<description>Erlebnisse eines Hobby-Busfahrers</description>
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		<title>Taxi!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 20:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich am Aachener Theater. Es wurde ein Stück aufgeführt, welches Schulklassen in Massen, teilweise ganze Schulen angezogen hat. Die Anreise wurde in der Regel mit Bussen durchgeführt, und einige Male war ich daran beteiligt. Das Ergebnis kann man sich leicht vorstellen, vor und um das Theater herum herrschte Chaos. Bei der Anfahrt mussten die Schüler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich am Aachener Theater. Es wurde ein Stück aufgeführt, welches Schulklassen in Massen, teilweise ganze Schulen angezogen hat. Die Anreise wurde in der Regel mit Bussen durchgeführt, und einige Male war ich daran beteiligt.</p>
<p>Das Ergebnis kann man sich leicht vorstellen, vor und um das Theater herum herrschte Chaos. Bei der Anfahrt mussten die Schüler nur herausgelassen werden, bei der Abholung jedoch brach jedes Mal der Verkehr rund um das Theater zusammen. Alleine von uns waren 5 Busse im Einsatz, geschätzte 15-20 Busse von diversen Unternehmen waren im Ganzen unterwegs, um die Schüler zu fahren.</p>
<p><span id="more-1408"></span>
<p>Ich konnte mir zweimal behelfen, indem ich schlichtweg mit dem Bus mitten auf den Theatervorplatz gefahren bin. Dort habe ich den Verkehr nicht noch mehr behindert als es ohnehin schon der Fall war, und ich konnte meine Gruppen quasi ohne Ampelüberquerung sicher in den Bus lotsen. Nur befahren darf man den Platz offiziell nicht, es ist eben ein mit Kopfsteinpflaster und Blumenkübeln dekorierter Platz, auf dem Fahrzeuge schlichtweg nichts zu suchen haben.</p>
<p>Also versuchte ich für den nächsten Chaos-Termin ein Experiment.</p>
<p>Direkt dort wo die größte Engstelle war, nämlich vor der alten Post, ist ein Taxistand, der so groß ist, dass die Taxen dort in zwei Reihen nebeneinander auf Fahrgäste warten können. Es wäre eine große Erleichterung und würde zur Entspannung der Situation erheblich beitragen, wenn dieser Platz noch zusätzlich zur Verfügung stehen würde.</p>
<p>Kurzum: Die Taxifahrer müssten für ca. eine halbe Stunde um den Aboltermin herum ihren Platz frei geben.</p>
<p>Also habe ich kurzerhand die erstbeste Nummer angerufen, die ich auf einem Taxi gefunden habe, das war 5x die 2. Die Frau am Telefon war recht nett und hat sich mein Anliegen angehört, fand die Idee gut, erklärte mir aber, dass Fahrer dieses Unternehmens diesen Taxistand nicht anfahren würden. Ich müsse 5x die 6 anrufen.</p>
<p>Dort war man am Telefon zwar etwas rauhbeiniger, hat mir aber dennoch versprochen, meine Bitte weiterzugeben. Selbstverständlich ohne Erfolgsgarantie, denn das müssen immer noch die Fahrer entscheiden.</p>
<p>Tja, und offenbar haben sie das.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC025794.jpg" rel="lightbox[1408]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC02579-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC02579.JPG" /></a></p>
<p>Ehrlich gesagt, hätte mich das auch gewundert. Gut, dieses Beispiel ist nun wirklich nicht repräsentativ, weil meine Bitte wirklich eher ungewöhnlicher Natur war.</p>
<p>Aber Trotzden: warum wird nur jeder meiner Versuche, Taxifahrern die Gelegenheit zu geben, mein nicht besonders gutes Bild von dieser &#8220;Spezies&#8221; doch noch zu verbessern, enttäuscht? In der Regel hält sich der Taxifahrer für wichtig, in jedem Fall aber für wichtiger als den anderen Autofahrer. Und dem entsprechend meint er, dass er sich auch ganz andere Dinge im Strassenverkehr herausnehmen kann. Und das sorgt fast immer für großes Ärgern bei den übrigen Verkehrsteilnehmern.</p>
<p>Wenn ich Busfahrer nun direkt mit dem Taxifahrer vergleiche, fällt mir oft ein ähnliches Verhalten auf, leider. Aber trotzdem gibt es meiner Erfahrung nach bei den Busfahrern immer noch deutlich weniger schwarze Schafe als bei den Taxifahrern. Es ist leider so, dass ich bei den Taxifahrern eher Schwierigkeiten habe, weisse Schafe zu finden, wenn ich das mal so sagen darf.</p>
<p>Fahrer wie <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/">Torsten</a> oder <a href="http://taxistuttgart.wordpress.com/">Mia</a> habe ich in freier Wildbahn noch nicht gefunden. Wirklich schade.</p>
<p>Vielleicht überzeugt mich ja doch noch irgendwann jemand davon, dass es auch anders geht. Vielleicht muss ich auch einfach nur öfter mal Taxi fahren. Aber die täglichen Begegnungen im Strassenverkehr reichen mir aber eigentlich aus, dass ich es gar nicht erst versuchen will.</p>
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		<title>Geschlechtersache</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2011/11/geschlechtersache/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich war zusammen mit meiner Lieblingskollegin mit zwei Bussen unterwegs. Lieblingskollegin stimmt wirklich, eine gestandene Busfahrerin mit reichlich Erfahrung, von Ihr ist der Dreiachser Bova Bus, mit dem ich hin und wieder auch selbst fahre. Es ging in die Pfalz, um eine große Gruppe Erstis (Erstsemesterstudenten) von einer Kennenlernfahrt abzuholen. Wie gewohnt hab ich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich war zusammen mit meiner Lieblingskollegin mit zwei Bussen unterwegs. Lieblingskollegin stimmt wirklich, eine gestandene Busfahrerin mit reichlich Erfahrung, von Ihr ist der Dreiachser Bova Bus, mit dem ich hin und wieder auch selbst fahre.</p>
<p>Es ging in die Pfalz, um eine große Gruppe Erstis (Erstsemesterstudenten) von einer Kennenlernfahrt abzuholen. Wie gewohnt hab ich das Zielgebiet vorher aus Google Maps ausgedruckt, ich wusste also vor Ort einigermassen bescheid.</p>
<p><span id="more-1397"></span>
<p>Nun hat sich gezeigt, dass die letzte Ortsdurchfahrt wegen einer Baustelle komplett gesperrt war, allerdings für Busse freigegeben. Meine Kollegen ist vorgefahren, und wegen der Freigabe einfach durch. Natürlich war das aber nur für Linienbusse gedacht, und so hingen wir nach der ersten Kreuzung in der Baustelle fest und mussten da irgendwie wieder raus rangieren.</p>
<p>Das hat auch geklappt, war aber nervig, hätte einfach nicht sein müssen. Ich glaub ich wäre einfach der Umleitung gefolgt.</p>
<p>Die Herberge haben wir im zweiten Anlauf gefunden, beim ersten Mal sind wir vorbei gefahren. Nur eine Wendestelle zu finden, war mit zwei 14 Meter Bussen nicht so einfach. Hat aber auch noch geklappt.</p>
<p>Auf der Rückfahrt haben wir dann die Baustelle ausgelassen, und sind ein wenig über Land gefahren. Zwar etwas konfus weil einmal falsch abgebogen (meine Kollegin fuhr immer noch vor), aber wir waren in die richtige Richtung unterwegs.</p>
<p>Die Autobahnauffahrt war etwas verzwickt, man musste, um in die Gegenrichtung zu kommen, einmal auf einer Schleife unter der Autobahn herfahren. Das war auf der Karte zu sehen, die Beschilderung war aber unschlüssig. Also sind wir auch hier falsch gefahren, nämlich in die Gegenrichtung.</p>
<p>Die nächste Abfahrt enthielt wieder so eine Schleife und eignete sich deswegen sehr gut zum Wenden. An dieser Stelle habe ich dann die &#8220;Verfolgung&#8221; abgebrochen, denn meine Kollegin ist leider wieder falsch gefahren, und ich habe auch keine Chance gesehen, sie anzuhalten. Und so habe ich kurzerhand meinen Erstis erklärt, dass meine Kollegin eigentlich viel erfahrener sei als ich und es mich wundert, dass es hier nicht richtig klappt, es mir leid täte aber ich nun meine eigene Strecke fahren werde.</p>
<p>&#8220;Naja&#8221;, meinte der Leiter der Gruppe in der ersten Reihe, und fuhr furztrocken fort: &#8220;das ist glaube ich eher so eine Geschlechtersache.&#8221; Dafür hat erstmal großes Gelächter geerntet, aber ich glaube irgendwie, dass er das wirklich ernst gemeint hat.</p>
<p>Meiner Kollegin hab ich das später noch erzählt, sie hats aber mit Humor genommen.<br />
Und sie ist auch immer noch meine Lieblingskollegin <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>iPhone gefunden</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 15:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag und Freitag hatte ich wieder einen der neuen MAN-Linienbusse und habe im Laufe des Freitages ein wenig rumgestöbert. Nochmal die Anleitung gelesen, diverse Funktionen und Staufächer inspiziert. Als ich die Schublade unter der Wechselgeld-Cassette aufgemacht habe, traute ich meinen Augen nicht: Da lag ein iPhone. Eingeschaltet, Akku fast leer. Wie kommt das dahin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag und Freitag hatte ich wieder einen der neuen MAN-Linienbusse und habe im Laufe des Freitages ein wenig rumgestöbert. Nochmal die Anleitung gelesen, diverse Funktionen und Staufächer inspiziert.</p>
<p>Als ich die Schublade unter der Wechselgeld-Cassette aufgemacht habe, traute ich meinen Augen nicht: Da lag ein iPhone. Eingeschaltet, Akku fast leer.</p>
<p><span id="more-1368"></span>
<p>Wie kommt das dahin, war die erste Überlegung. Privater Besitz eines Fahrers, wohl kaum, denn dann müsste er es seit Mittwoch dort liegen haben. Also wurde es gefunden. Und dann? Naja, das ist einfach: Der Fahrer hats in diese Schublade gelegt und dort vergessen. Sehr verantwortungsvoll.</p>
<p>Und damit sowas nicht nochmal passiert, habe ich das Gerät schlichtweg an mich genommen, und erstmal versucht, den Besitzer herauszufinden.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC01610.jpg" rel="lightbox[1368]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC01610-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01610.JPG" /></a></p>
<p>Was man von vorne nicht so gut erkennen kann, zeigt sich von hinten:</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC01611.jpg" rel="lightbox[1368]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC01611-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01611.JPG" /></a></p>
<p>Der Besitzer muss eine Frau oder ein Mädchen sein, und ein Blick in iPhoto unter &#8220;eigene Bilder&#8221; oder so ähnlich zeigte tatsächlich ein ca. 10-Jähriges Mädchen. Aber weiter, das nächste war das Telefonbuch. In meinem Handy gibts einen Eintrag &#8220;Ich&#8221; aus der Synchronisation mit meinem Macbook, der fehlte hier aber. Dafür fand ich ganz unten einen Eintrag &#8220;zu Hause&#8221; mit Adresse in der Eifel.</p>
<p>Und, oh Wunder, die Adresse und Telefonnummer von Bettina, einer Kollegin aus dem Chor. Ja, wie kann das denn??</p>
<p>Aber nun habe ich erstmal &#8220;zu Hause&#8221; angerufen, mit meinem Handy, denn zwischenzeitlich war der Akku im iPhone zu Ende. Ging aber keiner dran. Dann habe ich Bettina angerufen, und ihr erklärt was ich gefunden habe und dass Ihr Name drin steht.</p>
<p>Fragende Stille.</p>
<p>Als ich ihr dann die Adresse der Besitzerin in der Eifel vorgelesen habe, fing sie an zu lachen, &#8220;Jaaa, das ist meine Schwägerin, die hat drei Kinder und eins davon hat ein iPhone!&#8221;</p>
<p>Die Welt ist doch echt mal ziemlich klein, oder? Heute Abend bring ich ihr das Gerät mit zur Chorprobe, ich denke in den nächsten Tagen findet es dann den Weg zurück &#8220;nach Hause&#8221; <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der dankbare Papa, der mich übrigens kurz nach dem Telefonat mit Bettina anrief, meinte übrigens, er hätte schon zweimal bei dem Busunternehmen angerufen, und natürlich wüsste man von nichts. Kunststück, wenn der Fahrer das Ding im Bus einfach vergisst. Ein Glück war noch was auf dem Akku drauf, und ein Glück hab ich noch im Bus rumgestöbert.</p>
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		<title>Nachtrag zum Unfall vorgestern</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/12/nachtrag-zum-unfall-vorgestern/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 10:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier berichtet die Polizei von dem Vorfall: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11559/1731721/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier berichtet die Polizei von dem Vorfall:</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11559/1731721/">http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11559/1731721/</a></p>
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		<title>Langer und gut durchgemischter Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 11:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fahre ja für zwei Unternehmen, nennen wir es mal Unternehmen A und B. Die Behinderten-Touren fahre ich für Unternehmen A, die 14m Reisebusse sind von Unternehmen B. Beide kooperieren auch miteinander, so dass man hier keinerlei Feindseligkeiten zu erwarten hat, das ist schonmal entspannend. Für gestern fragte Unternehmen B an, ob ich eine Schulklasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre ja für zwei Unternehmen, nennen wir es mal Unternehmen A und B. Die Behinderten-Touren fahre ich für Unternehmen A, die 14m Reisebusse sind von Unternehmen B. Beide kooperieren auch miteinander, so dass man hier keinerlei Feindseligkeiten zu erwarten hat, das ist schonmal entspannend.</p>
<p>Für gestern fragte Unternehmen B an, ob ich eine Schulklasse nach Leverkusen fahren konnte, es ginge um 8:20 los. Könnte ich, ja, aber da gabs zwei Probleme:</p>
<p>
<span id="more-1224"></span>
<p>1. müsste ich die Behinderten-Tour absagen weil ich den Buswechsel nicht so schnell hinbekomme, ich bin da erst um kurz nach 8 fertig, und<br />
2. habe ich einen verbindlichen Termin in Moers, den muss ich wahrnehmen können.</p>
<p>Freundlicherweise wurde beides unkonventionell gelöst: Ich bin die Behinderten-Tour für Unternehmen A mit dem Bus von Unternehmen B gefahren, die Rechnung geht an A und wie die den Bus-Tausch untereinander regeln soll mir erstmal egal sein. Und der Bus wird in Leverkusen bis 16:30 Uhr nicht gebraucht, also könne ich zwischendurch nach Moers fahren.</p>
<p>So kam es dann auch, und damit ich zeitig dran war habe ich mich bei der Behinderten-Tour auch ordentlich beeilt. Bis 20 vor 8 lagen wir gut in der Zeit.</p>
<p>Dann auf einmal, in einem Wohngebiet, zwei Busse in entgegen gesetzter Richtung mit Warnblinkanlage, der Abstand dazwischen war so knapp dass kaum ein PKW durch gekommen ist. Leute am Strassenrand, irgendwas war passiert. Ich hab meinen Bus also mit Warnblinkanlage abgestellt und bin hin um zu fragen ob man was tun kann. Nein, wäre alles schon verständigt, danke.</p>
<p>Am Strassenrand saß ein kleines Mädchen im Schnee und hielt sich weinend das Bein, die beiden Busfahrer kümmerten sich drum, viel zu tun gab es aber nicht. Ich hatte noch empfohlen, das Kind auf eine Decke oder Jacke zu setzen weil der Schnee zu kalt ist, und habe mich dann wieder verdrückt.</p>
<p>Was war passiert? Ich habe das so verstanden:</p>
<p>Der Bus in meiner Fahrtrichtung hielt an der Haltestelle, das Mädchen wollte den selbigen noch schnell bekommen und lief, komplett dunkel gekleidet, über die Strasse. Ein PKW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und hat das Kind in irgendeiner Form gestriffen oder touchiert. Unfälle mit Kindern finde ich immer besonders schlimm, die Tatsache, dass es sich aber nur das Bein gehandelt hat, hat mich zumindest etwas beruhigt.</p>
<p>Der Bus im Gegenverkehr, übrigens beides <a href="http://www.busblogger.de/2009/01/der-ocher-long-wajong/">Long Wajongs</a>, hatte mit dem ganzen Szenario eigentlich nichts zu tun. Gerade als ich zu Fuss unterwegs war um nach einer Stelle zum Wenden zu suchen, fuhr der Bus im Gegenverkehr langsam an der Unfallstelle vorbei, und blieb dann an meinem Bus stehen weil er dort nicht vorbei kam. Wie gesagt, wir befanden uns in einem Wohngebiet.</p>
<p>Ich also schnell zurück und zur Seite gefahren, dann hinter mir Martinshörner. Gut, dachte ich mir, die Strecke ist einigermassen frei, ich schlage, in dem ich weg fahre, zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens mach ich Platz, denn es war wirklich ein Gewusel an der Stelle, und zweitens kann ich meine Tour fortsetzen.</p>
<p>Tja, das funktionierte aber leider nicht, denn in dem Moment, wo ich mich genau neben dem Bus in meiner Fahrtrichtung befand, kam von hinten die Polizei und von vorn der Rettungswagen und keilten mich ein.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00632.jpg" rel="lightbox[1224]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00632-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00632.JPG" /></a></p>
<p>Suchspiel, wer findet meinen Bus? Tipp: Er ist silbern&#8230; Genau, ausgesprochen beschissen, anders kann man die Situation nicht nennen. Ich hätte einfach dahinter bleiben sollen. Gut, nun war es passiert, und ich behinderte keinen, ausser die Polizei, die nun 14m weiter laufen mussten, sie waren aber nicht unfreundlich und ich hab mich direkt mit der Erklärung, dass ich es eigentlich ja nur gut meinte, entschuldigt&#8230;</p>
<p>Blick aus meiner Windschutzscheibe:</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00633.jpg" rel="lightbox[1224]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00633-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00633.JPG" /></a></p>
<p>Bevor Ihr mich als sensationsgeil hinstellt: Ich habe extra in einem Moment fotografiert wo man das Mädchen nicht sehen konnte. Das kann ich dann so durchaus mit meinem Gewissen vereinbaren.</p>
<p>Um ca. 8 Uhr löste sich das Ganze dann langsam auf, die Rettungskräfte haben sehr lange bei dem Mädchen im Rettungswagen verbracht, ohne dass dieser losgefahren ist. Eigentlich ein eher schlechtes Zeichen, aber ich habe natürlich nicht mehr nachgefragt.</p>
<p>Um 10 vor 8 hatte ich bereits bei der Schule angerufen, um Bescheid zu sagen, dass ich die Klasse keinesfalls pünktlich um 20 nach 8 aufnehmen kann, die Sekretärin wollte das so weiter geben.</p>
<p>Als ich dann endlich dort angekommen bin, hat mich die Gruppe und vor allem die Lehrerin mit sehr langem und versteinertem Gesicht erwartet und fing direkt an zu meckern. Ich erklärte kurz was passiert war und dass ich vorher extra angerufen hatte, aber die Sekretärin hat sie wohl leider nicht gefunden. Dumm gelaufen, aber mehr konnte ich nun wirklich nicht tun.</p>
<p>Die Fahrt nach Leverkusen ging zum Chempark, man hatte dort einen Workshop gebucht, welcher um halb 10 anfing. Ich habe mir dann aber verkniffen zu sagen, dass wir das auch nicht geschafft hätten, wenn ich pünktlich gewesen wäre. Mit ein paar Staus waren wir dann um kurz nach 10 vor Ort.</p>
<p>Der Rest lief beinahe planmäßig. Ich konnte nach Moers fahren und war dort dann auch nur 10 min zu spät, und musste lediglich auf einem Parkplatz ein etwas knappes Wendemanöver hinlegen.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00635.jpg" rel="lightbox[1224]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00635-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00635.JPG" /></a></p>
<p>Hat aber geklappt, vor allem weil ich mir Zeit gelassen habe und ein paar mal ausgestiegen bin, um hinter den Bus zu schauen. Die Rückfahrkamera ist leider defekt&#8230;</p>
<p>Mit einem Abstecher über Dormagen war ich um halb 4 wieder in Leverkusen und habe im Eingangsbereich von Tor 11 gewartet, hier hatte ich meine Gruppe auch abgesetzt.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00637.jpg" rel="lightbox[1224]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00637-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00637.JPG" /></a></p>
<p>Um kurz nach 4 kamen sie dann auch, auf der Rückfahrt fing es dann aber an, heftig zu schneien. Bis wir in Düren waren, war bereits die linke Spur wegen Schneeglätte gesperrt, zurück an der Schule waren wir um 19 Uhr. Zum Glück aber ohne weitere Komplikationen, es ging einfach nur langsam vorwärts.</p>
<p>Um 20 Uhr dann noch eine Transferfahrt von Aachen nach Vaals, und so war um 21 Uhr endlich Feierabend.</p>
<p>Tja, das war mein gestriger Tag. Ich glaub die Tachoscheibe sollte ich aber keinem zeigen, wobei&#8230; Ich müsste mal die Fahrzeiten zusammen rechnen. Eigentlich müsste es auch so gerade gepaßt haben.</p>
<p><b>Was ich aber auf Grund des Unfalls noch loswerden möchte:</b> Liebe Eltern, kauft Euren Kindern bitte helle Jacken, auch wenn sie schnell dreckig werden. Ich fahre jeden morgen an 3 Schulen vorbei, und man muss aufpassen wie ein Schiesshund, dass man wirklich keine Kinder übersieht. Vielleicht wäre auch der Unfall vermeidbar gewesen, wenn dem PKW-Fahrer das Kind früher ins Auge gefallen wäre.</p>
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		<title>Nikolausi</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 10:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen klapperte es in den Schliessfächern als ich gerade nach meinem Auftragszettel schauen wollte, und als ich nachsah, fand ich in meinem Schliessfach ein kleines Nikolaus-Präsent: Eine Thermoskanne! Wenn auch eine recht kleine, aber gut, der Gedanke zählt, es ist ja immerhin noch nicht mal Weihnachten. Drin war der kleine Nikolaus und eine Bedienungsanleitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen klapperte es in den Schliessfächern als ich gerade nach meinem Auftragszettel schauen wollte, und als ich nachsah, fand ich in meinem Schliessfach ein kleines Nikolaus-Präsent:</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00629.jpg" rel="lightbox[1213]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/12/DSC00629-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00629.JPG" /></a></p>
<p>Eine Thermoskanne! Wenn auch eine recht kleine, aber gut, der Gedanke zählt, es ist ja immerhin noch nicht mal Weihnachten. Drin war der kleine Nikolaus und eine Bedienungsanleitung <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Plätzchen daneben waren von einem behinderten Mädchen, welches jeden Morgen ziemlich am Anfang der Tour einsteigt, und immer von Ihren Eltern zur Haltestelle gebracht wird. Sehr nett, das hat mich echt überrascht und gefreut! Der Fahrbegleiter hat natürlich auch eine bekommen.</p>
<p>Wenn ich mal so recht überlege, sind das glaube ich so mit die ersten Weihnachtspräsente, die ich überhaupt erhalte, zumindest in der &#8220;Arbeitnehmer-Rolle&#8221;. Klar, von Lieferanten kommt immer mal was, aber das hat in den letzten Jahren auch nachgelassen. Und ich bin ja quasi direkt vom Studium in die Selbstständigkeit gegangen, von daher habe ich als Angestellter nie wirklich gearbeitet &#8211; und eben auch nie ein Präsent bekommen.</p>
<p>Ich weiss nicht ob ihr das nachvollziehen könnt, aber ich empfinde es als ein etwas komisches Gefühl.</p>
<p>Aber gefreut hats mich <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schlechte Laune</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit passiert nicht allzuviel Blogbares, ich fahre morgens meine Behinderten-Tour, immer dieselbe, und ich kenne alle mittlerweile beim Namen. Es ist ganz nett soweit, und ich kann mir frei nehmen wann ich will. Und die zwei Stunden bringen auf den Monat gerechnet auch ein nettes Zubrot, wenn man mal bedenkt dass ich zu dieser Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit passiert nicht allzuviel Blogbares, ich fahre morgens meine Behinderten-Tour, immer dieselbe, und ich kenne alle mittlerweile beim Namen. Es ist ganz nett soweit, und ich kann mir frei nehmen wann ich will. Und die zwei Stunden bringen auf den Monat gerechnet auch ein nettes Zubrot, wenn man mal bedenkt dass ich zu dieser Zeit sonst noch im Bett liege und schlafe <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Heute morgen wurde mir Bus 35 zugeteilt, den ich erstmal nicht gefunden habe. Am Ende stand er hinter der Werkstatt mit laufendem Motor, drin stand ein Überbrückungsgerät. Also bin ich mal in die Werkstatt rein.</p>
<p><span id="more-1196"></span>
<p>Wohlweisslich dass dort nie gute Laune herrscht, besonders bei Werkstattleiter Jürgen (Name geändert), hab ich mein &#8220;Guten Morgen&#8221; schon überfreundlich und halb gesungen in den Raum geworfen.</p>
<p>&#8220;Ich wollte fragen ob ich Wagen 35&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;JETZT NICHT, KEINE ZEIT!&#8221; und liess mich stehen. &#8220;Entschuldige, Du weisst doch gar nicht was ich fragen wollte &#8211; Wagen 35 wurde mir zugeteilt, kann ich den nehmen?&#8221; &#8211; &#8220;NEIN DEN NEHM ICH JETZT, DAS SIEHST DU DOCH!!&#8221; &#8211; &#8220;Ja ok, das kann man aber auch netter sagen&#8221; hab ich ihm noch hinterher gerufen, die Antwort war mit ziemlicher Sicherheit &#8220;Arschloch&#8221;, das hat er sich aber mehr in den Bart gebrummelt.</p>
<p>Die Dispo hat dann erstmal meinen Ärger abbekommen, nicht persönlich, ist klar, aber ich hab mich über den dicken Jürgen erstmal ne Runde aufgeregt. Ich weiss nicht was der hat, oder welcher Frust ihn plagt, aber es muss eine Art Dauerfrust sein und ich will es glaube ich gar nicht erst wissen. &#8220;Wenn der immer so unfreundlich ist, muss der sich nicht wundern, wenn die Busse erst in die Werkstatt kommen wenn sie garnicht mehr laufen!&#8221; hab ich noch abgelassen. &#8220;Das ist doch sowieso schon so&#8221; meinte der Disponent zu mir, worüber ich auch nur den Kopf schütteln kann.</p>
<p>Ich für meinen Teil schreibe jede Kleinigkeit auf, die mir an einem Bus auffällt. Und so stand bei dem Bus, den ich heute bekam, für die Werkstatt dann folgendes auf dem Zettel. Entweder fängt der dicke Jürgen dann wirklich mal an zu grinsen, oder er hat erstmal was zum suchen.</p>
<p>Und dann hat er es auch nicht anders verdient.</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Bus &#8220;schwimmt&#8221; und zieht beim Bremsen nach links</li>
<li>Kopplung Retarder-Betriebsbremse funktioniert nicht</li>
<li>Schlusslicht rechts defekt</li>
<li>Bon-Drucker festschrauben</li>
<li>Standheizung Funktion prüfen, springt nicht an</li>
<li>Fluxkompensator defekt, 1.21 Gigawatt werden nicht erreicht</li>
<li>Hebe-Senk-Vorrichtung geht nicht</li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Die 14-Meter-Erfahrung</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/06/die-14-meter-erfahrung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Busse]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ging schnell! Nachdem ich die Absage für weitere Aufträge erhalten hatte, habe ich noch am gleichen Tag einen weiteren Busunternehmer im Umkreis angesprochen, und ein paar Tage später kam der erste Auftrag. Morgens bin ich erst mit einem VW LT rumgefahren, abends dann eine Fahrt über 30km über die Dörfer, mit Dreiachser-Bus, 14 Meter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging schnell! Nachdem ich die Absage für weitere Aufträge erhalten hatte, habe ich noch am gleichen Tag einen weiteren Busunternehmer im Umkreis angesprochen, und ein paar Tage später kam der erste Auftrag.</p>
<p>Morgens bin ich erst mit einem VW LT rumgefahren, abends dann eine Fahrt über 30km über die Dörfer, mit Dreiachser-Bus, 14 Meter lang. Im dunklen. Ohne Erfahrung auf so einem Fahrzeug.</p>
<p><span id="more-1125"></span>
<p>Nun, wer mich kennt weiss, dass ich vor sowas Respekt habe, mich aber trotzdem da ran traue. Aber hier war wirklich volle Konzentration angesagt.</p>
<p>Erstmal habe ich den Bus nachmittags nach meiner letzten Fahrt von der festen Fahrerin übergeben und erklärt bekommen. Nebenbei habe ich Ihr noch beim reinigen geholfen, auch so lernt man einen Bus kennen.</p>
<p>Die Bedienung des Bova ist etwas ungewöhnlich, die Symbole auf den Schaltern aber größtenteils schlüssig.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00002.jpg" rel="lightbox[1125]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00002-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00002.JPG" /></a></p>
<p>Der kleine Tacho ist gewöhnungsbedürftig, aber auch das geht recht schnell. Einige Eigenarten des Busses muss man einfach wissen, die Fahrerin hat mich darüber auch nicht im Dunklen stehen lassen. Zum Beispiel kann man, wenn man aus einer Kurve kommt und mit eingeschlagener dritten Achse rückwärts fahren will, diese anheben und dann zurücksetzen ohne dass die Räder radieren.</p>
<p>Und jedem Morgen Kühlwasser nachfüllen, der Bus verbraucht einiges. Na super&#8230;</p>
<p>Dann ging es los, und bereits bei der Ausfahrt auf dem Hof merkte ich, dass der Bus nicht weniger wendig als ein 12m Modell ist, ich würde fast sagen damit kommt man besser um die Ecken. Worauf man sich aber echt einstellen muss ist, dass durch die Lenkachse hinten der Überhang bis zu 2 Meter herausschwenken kann! Also immer schon beim Abbiegen die Spiegel im Auge behalten, dann geht&#8217;s schon.</p>
<p>Bei mir um die Ecke kann man den Bus problemlos parken, und so habe ich dann bis halb 11 gewartet, bis meine Gruppe fertig war. Es stand ein Besuch bei den Höhnern im Circus Roncalli an, die derzeit auf dem Bendplatz gastierten.</p>
<p>Die Rückfahrt klappte dann auch gut, ich hatte mir eine Strecke über die Dörfer rausgesucht, die zwar etwas weiter war aber einfach zu fahren aussah, und so war es dann auch. Problemlos stand der Bus um 0 Uhr wieder auf seinem Platz.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00001.jpg" rel="lightbox[1125]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00001-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00001.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00005.jpg" rel="lightbox[1125]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00005-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00005.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00006.jpg" rel="lightbox[1125]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC00006-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00006.JPG" /></a></p>
<p>Auf dem letzten Bild kann man erahnen was einem hier blüht, wenn man sich die letzte Achse einmal weg denkt, denn genauso verhält sich der Bus. Die Achse läuft ja einfach nur mit. Dann stelle man sich eine scharfe Linkskurve vor, zum Beispiel beim Abbiegen, und schon hat man hinten rechts ein parkendes Auto oder ein Schild gestriffen.</p>
<p>Mein Auftraggeber meinte, dass schon jeder Fahrer der Firma einmal irgendwo angestoßen sei, ihn selbst eingeschlossen. Eigentlich will ich mich da nicht einreihen, mal schauen ob mir das gelingt.</p>
<p>Ein Mißgeschick gab es dann aber doch: Ich habe den Schlüssel aus Versehen mit nach Hause genommen, der Tag war dann insgesamt doch wohl zu lang&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Keine weiteren Aufträge mehr</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste Busunternehmen von dem ich meine Aufträge bezogen habe ist direkt neben der Halle in der ich meinen Bücherbus stehen habe. Einer der Söhne des Busunternehmers disponiert die Behindertenfahrten, ist ein freundlicher und netter Kerl, hilfsbereit und mit sehr viel Wissen um die Sozialvorschriften behaftet. Der andere macht eher den Eindruck als könnte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Busunternehmen von dem ich meine Aufträge bezogen habe ist direkt neben der Halle in der ich meinen Bücherbus stehen habe. Einer der Söhne des Busunternehmers disponiert die Behindertenfahrten, ist ein freundlicher und netter Kerl, hilfsbereit und mit sehr viel Wissen um die Sozialvorschriften behaftet.</p>
<p>Der andere macht eher den Eindruck als könnte er einen Schraubenschlüssel bedienen und das wars dann auch. Ihr wisst was ich meine, ungleicher können Brüder kaum sein.</p>
<p><span id="more-1115"></span>
<p>Mit diesem habe ich vor einiger Zeit eine Auseinandersetzung gehabt, es ging um zu schnelles Fahren auf dem Weg vor meiner Halle (nicht vor seiner), um das Benutzungsrecht des Weges, und und und. Ich bin seinerzeit ein wenig aus dem Anzug gesprungen, weil auch mein Hund schon einmal des öfteren auf diesem Weg liegt und er diesen auch locker hätte überfahren können.</p>
<p>OK, bei mir an der Halle laufen auch schon einmal kleinere Kinder herum, aber all das war ihm letztenendes egal, denn das einzige was für ihn zählt ist, dass ich ihn angegriffen habe. Und dann kam das Echo von der übelsten Sorte, das ganze Kinderprogramm. Ich erspare Euch Details, das ist eine persönliche Angelegenheit und tun hier auch nichts zur Sache. Jedenfalls konnte die Auseinandersetzung trotz Bemühungen meinerseits nicht mehr beigelegt werden.</p>
<p>Das war, glaube ich, im Februar.</p>
<p>Im März habe ich mal wieder mit dem Chef gesprochen, auch um ihm einen Auftrag zu vermitteln. Alles war gut, im April und Mai stünden dann wieder die Aufträge für mich an. Von dem Streit hatte er natürlich mitbekommen, er wolle mal mit seinem Sohn reden.</p>
<p>Vor zwei Wochen dann habe ich morgens eine Rückfrage von der Dispositon des zweiten Unternehmens bekommen, für welches ich im Moment fast jeden Morgen Behinderte im Linienbus fahre. Ob ich noch für ein weiteres Unternehmen fahren würde, sie hätten eine Prüfung, das würde sonst Ärger geben. Ich habe angegeben dass ich von der Problematik weiss und mich kümmern werde, bisher sind sie dieses Jahr die einzigen. Für mich allerdings auch nicht wirklich erfüllend.</p>
<p>Kurz darauf dann habe ich mit dem Nachbarchef gesprochen, &#8220;Ja, wir haben da was, ich schaue mal.&#8221; Am nächsten Tag bin ich mal rüber gegangen, &#8220;Jaaa, Sie wissen ja wie das ist, ich hab da ein gewisses Problem damit sie hier fahren zu lassen.&#8221; Ja klar, meinte ich, aber darum wollte er sich ja kümmern.</p>
<p>Nee, meinte er, der Sohn sei nunmal sauer und daran könne er nichts ändern, er kenne ihn schliesslich schon 35 Jahre lang. Und er wolle nicht riskieren dass er nochmal die Firma verläßt, er sei schonmal ein Jahr lang weg gewesen. Zu fahren hätte er genug, aber er will keinen Ärger auf dem Hof, und den würde es geben wenn ich fahren würde. Also nix fahren.</p>
<p>Patsch.</p>
<p>Was soll denn das bitte? Gut, ich kann bei einem Familienunternehmen verstehen dass man sich keinen Ärger reinholen will. Vielleicht hätte ich genauso reagiert. Was aber total daneben ist, ist dass er mich hingehalten hat. Vielleicht dachte er sich ich schieb noch mehr Aufträge rüber?</p>
<p>Was weiss ich, jedenfalls hab ich ne Wut im Bauch, das ist nicht mehr feierlich&#8230;</p>
<p>Aber machen kann man da nix, was bringt es mir wenn ich hingehe und dem meine Meinung sage? Wir sind ausserdem immer noch Nachbarn. Nur der Streit mit Werkstattsohn wird bleiben. Ich habe keinerlei Rachegelüste, und ich habe auch kein Interesse, das ganze rechtlich weiter zu verfolgen, trotz dass er mir innerhalb des Streites sogar Schläge angedroht hat. Aber irgendwie würde ich ihm gönnen, wenn er für seine Doofheit und Starrköpfigkeit irgendwann mal zahlen muss.</p>
<p>Wobei, wenn ich ihn mir so anschaue, muss er das jeden Tag.</p>
<p> <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schnauze voll</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/03/schnauze-voll/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 11:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kollegen und Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und zwar am Donnerstag schon. Busfahren ist ein Hobby und es soll Spass machen, gerade tut es das aber nicht mehr. Der Disponent ist gestresst, ich bekomme meist frühestens 20 Stunden vor Abfahrt meinen Dienstplan ob ich überhaupt arbeiten muss und wohin es geht, und meine zwei freien Tage die ich nach den Sozialvorschriften nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und zwar am Donnerstag schon.</p>
<p>Busfahren ist ein Hobby und es soll Spass machen, gerade tut es das aber nicht mehr. Der Disponent ist gestresst, ich bekomme meist frühestens 20 Stunden vor Abfahrt meinen Dienstplan ob ich überhaupt arbeiten muss und wohin es geht, und meine zwei freien Tage die ich nach den Sozialvorschriften nach 6 Arbeitstagen nehmen muss, konnte ich in den letzten 6 Wochen nur sicherstellen in dem ich Tachoscheiben verschwinden lassen habe.</p>
<p>Das reicht mir nun erstmal. Ich hab bescheid gegeben dass ich über die Osterferien erstmal nicht fahren werde, frühestens am Montag danach nehm ich wieder was an. Ausserdem muss ich ja auch noch aufpassen, dass man mir keine <a href="http://www.busblogger.de/2010/02/kontrolle-4/">Scheinselbstständigkeit</a> unterstellt, deswegen werde ich im April/Mai auch wieder vermehrt Aufträge von dem anderen Unternehmen annehmen.</p>
<p>Auch wenn ich mich mit dem Sohn und Werkstattleiter heftig verkracht habe und dort hauptsächlich Busse in Sprintergröße fahren darf. Da ist man näher beim Fahrgast, das hat auch so seine Vorteile.</p>
<p>Schauen wir mal, jetzt ist erstmal Zeit für andere Dinge <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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