Archiv für die Kategorie: “Sonstiges”

Man munkelt, dass die Bahn die Bauarbeiten eventuell wohl nicht rechtzeitig fertig bekommen wird, aber zumindest für uns ist der Job erstmal erledigt. Es wurde meines Wissens auch keine Verlängerung erfragt.

So oder so reichts mir nun auch. Ich habe allein diese Woche von Dienstag bis Donnerstag fast 50 (Arbeits-) Stunden abgerissen, und ich bin ab Donnerstag Mittag fast nur noch „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ gefahren. Es sind einfach immer dieselben Stellen, an denen man mit dummen Fahrgästen oder dummen bzw. nicht mitdenkenden PKW-Fahrern konfrontiert wird, und man legt irgendwann eine Erwartungshaltung vor.

Da war ich zu Beginn des Einsatzes deutlich entspannter, und ich bin froh, wenn ich diese Anspannung nun nach ein paar Tagen Abstand wieder ablegen kann. Und das Schlafdefizit muss ich auch noch aufholen.

Spass gemacht hats irgendwie schon, aber auch nur weil ich mir aussuchen konnte, ob ich diese Touren fahren will oder nicht. Aber trotzdem hat sich für mich gezeigt, dass ich wohl niemals dauerhaft Linienbus fahren werde.

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Heute fahre ich wieder den Schienenersatzverkehr, wieder mit einem Gelenkbus. Ich habe lange überlegt, ob ich fahren soll, weil die Lage auf den Strassen und an den Haltestellen durch den heutigen Streik nicht wirklich entspannt ist. Stress, den ich eigentlich nicht haben muss.

Tatsächlich bin ich aber durch den Berufsverkehr überraschend gut durchgekommen, vor zwei Wochen war auf den Strassen absolutes Chaos. Heute war nichts davon zu spüren. Nur einmal habe ich den Anschluss an die Euregiobahn in Stolberg verpasst. Aber dagegen bin ich nun wirklich machtlos. Ansonsten war die Lage wirklich nicht viel

Das einzige was unangenehm ist, sind die Mißverständnisse, die sich fast ausschliesslich an der Haltestelle Bahnhof Rothe Erde ergeben. Das Aachener Ostviertel ist voll von Menschen, die entweder keine Nachrichten schauen/hören/lesen und so nichts von dem Streik wissen, oder einfach nicht auf die Bus-Beschilderung achten und deshalb stumpf in den erstbesten Bus einsteigen, der gerade vorbei kommt.

Normal ist es ja auch so, dass die Linienbusse an besagter Haltestelle alle in dieselbe Richtung fahren und auch an jeder Haltestelle halten. Nur beim Schienenersatzverkehr eben nicht.

Und so ist es mehrfach vorgekommen, dass ich Fahrgäste  unfreiwillig mit nach Eschweiler oder zum Aachener Hauptbahnhof genommen habe. Gut, was soll ich auch machen wenn sie hinten durch die Tür schlüpfen und bei mir nicht fragen. Und unterwegs rauslassen darf ich sie nicht, das habe ich schon erfragt.

Und wenn vorne und an der Seite auf dem Bus-Schild ganz groß „Schienenersatzverkehr“ steht, dann sollte das dem Fahrgast doch wirklich zu denken geben. Tuts aber oft nicht.

Naja, dann gibt’s zum Dank eben eine schöne Rundfahrt :)

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Zwischen Aachen und Eschweiler baut die Bahn zur Zeit an den Gleisen, und die Firma für die ich hauptsächlich arbeite, haben den Zuschlag für die Abwicklung des Schienenersatzverkehrs bekommen. Ich habe von der Dispo das Angebot bekommen, den ganzen März durchfahren zu können, immer schön mit dem Setra Dreiachser bis nachmittags, dann Wechsel, immer im Kreis zwischen Aachen und Eschweiler, mit ein paar wenigen Stops.

Da ich mal etwas Stunden abreissen wollte, weil wir wahrscheinlich wieder einen 4-Woche-Urlaub in Aussicht haben, habe ich direkt zugesagt.

War ja klar, dass es anders kommt…

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Am Donnerstag und Freitag hatte ich wieder einen der neuen MAN-Linienbusse und habe im Laufe des Freitages ein wenig rumgestöbert. Nochmal die Anleitung gelesen, diverse Funktionen und Staufächer inspiziert.

Als ich die Schublade unter der Wechselgeld-Cassette aufgemacht habe, traute ich meinen Augen nicht: Da lag ein iPhone. Eingeschaltet, Akku fast leer.

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[Trigami-Review]

Damit der Bus auch fahrtüchtig und sicher ist, ist es nicht nur empfehlenswert sondern sogar vorgeschrieben, jeden Morgen eine Abfahrtkontrolle durchzuführen. In der Fahrschule war das ein Bestandteil der praktischen Fahrprüfung, beim Bus kommt sogar noch eine Reihe an so genannten Handfertigkeiten dazu.

Die Kontrollpunkte im Detail:

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Letzte Woche hatte es einen Abend geregnet und über Nacht gefroren, die perfekte Basis für eisglatte Strassen. Und genau so ist es gekommen, glücklicherweise waren aber die Hauptstrassen und die meisten Nebenstrassen abgestreut und damit problemlos befahrbar.

Somit hat meine morgendliche Tour keine Probleme gemacht – bis zur letzten Station.

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Ich fahre ja für zwei Unternehmen, nennen wir es mal Unternehmen A und B. Die Behinderten-Touren fahre ich für Unternehmen A, die 14m Reisebusse sind von Unternehmen B. Beide kooperieren auch miteinander, so dass man hier keinerlei Feindseligkeiten zu erwarten hat, das ist schonmal entspannend.

Für gestern fragte Unternehmen B an, ob ich eine Schulklasse nach Leverkusen fahren konnte, es ginge um 8:20 los. Könnte ich, ja, aber da gabs zwei Probleme:

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Das Forschungszentrum in Jülich liegt etwas ausserhalb und ist eigentlich eine kleine Stadt für sich. Naja, eher eine große Stadt! Es gibt in dem Komplex sogar eigene Tempo-70 Landstrassen, und Gebäude dass man sich schwindelig fahren kann.

Dummerweise gabs am Eingang keinen Lageplan mehr, ich habe mir um diese Fahrt aber ohnehin recht wenig Gedanken gemacht weil wir zwei Busse waren und der vorausfahrende Kollege die Tour kannte.

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Da es im Moment ein bisschen ruhiger ist und es nicht so viel zu fahren gibt nutze ich mal die Gelegenheit ein wenig über das Drum und Dran zu schreiben.

Bus fahren heißt letztendlich ja meistens nicht nur sich in den Bus zu setzen und von A nach B fahren. Das ist zwar das, was der Fahrgast mitbekommt, aber noch lang nicht alles. Zugegeben, es gibt Fahrten, da macht man wirklich nicht viel mehr. Das sind aber eher Ausnahmen, wie z.B. kurze innerstädtische Transfers.

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Den ersten Beitrag in diesem Blog hat Martin 2008 mit Busfahrer aus Leidenschaft betitelt und genau das kann ich so von mir auch behaupten. Warum macht man auch sonst just for fun den Busführerschein?

Martin war so nett und hat mir die Vorstellung mit dem Beitrag Hobbybusfahrer unter sich quasi abgenommen. Wie der Titel es schon sagt, fahre ich genauso wie Martin nicht hauptberuflich, sondern aus Spaß und Leidenschaft an der Sache nebenberuflich Bus. Den Busführerschein habe ich vor 5 Jahren gemacht und von Anfang an habe ich eine Vorliebe für „richtige Busse“, also keine Sprinter oder Ähnliches (irgendwie fühlt sich das beim fahren nicht wie Bus, sondern mehr wie Auto an). Sprinter mit 18 Sitzplätzen sind zwar von der Zulassung her auch Busse, aber technisch oft meilenweit davon entfernt und das merkt man beim fahren auch.

Jetzt hat Martin mich gefragt, ob ich nicht Zeit und Lust habe mitzubloggen und da habe ich spontan zugesagt, weil ich selber gerne im Blog mitlese und es sicher Spaß machen wird hier selbst zu berichten.

Soviel zu Vorstellung, ansonsten freue mich genauso wie Martin über Feedback zu meinen Beiträgen und viele Kommentare.

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