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	<title>Der BusBlogger &#187; Spezielle Fahrgäste</title>
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	<description>Erlebnisse eines Hobby-Busfahrers</description>
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		<title>Spass?</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2011/12/spass/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 08:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich den ganzen Vormittag voller so genannter Schwimmfahrten. Das sind meist Grundschulklassen, die zu einer der Schwimmbäder (Schwimmhalle sagt man hier) gebracht und wieder abgeholt werden. Dabei sind die Fahrten meist so geplant, dass ich Non-Stop unterwegs bin. Eine Klasse hinbringen, die nächste Klasse holen und hinbringen, nach der dritten Klasse lädt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich den ganzen Vormittag voller so genannter Schwimmfahrten. Das sind meist Grundschulklassen, die zu einer der Schwimmbäder (Schwimmhalle sagt man hier) gebracht und wieder abgeholt werden.</p>
<p>Dabei sind die Fahrten meist so geplant, dass ich Non-Stop unterwegs bin. Eine Klasse hinbringen, die nächste Klasse holen und hinbringen, nach der dritten Klasse lädt man dann gleich die erste wieder ein und bringt sie nach Hause und holt von einer weitern Schule die vierte Klasse ab. Und so ist man dann den ganzen Vormittag beschäftigt.</p>
<p>Gestern sitzt bei einer Fahrt ein höchstens 8jähriges Mädchen vorne rechts und schaut mir zu. Kurz nachdem wir los gefahren sind, fragt sie mich interessiert &#8220;Macht das Busfahren eigentlich Spaß?&#8221; Und ich antworte wahrheitsgemäß &#8220;Na klar macht das Spaß, nur ganz selten habe ich mal Kinder an Board, die sind so laut, dass es keinen Spaß macht.&#8221;</p>
<p>Das nahm sie zur Kenntnis und hat mich weiter beobachtet bzw. einfach vorne rausgeschaut. Im Bus war es etwas wuselig, der Lehrer musste einmal einschreiten, weil Kinder rumgelaufen sind, aber weitestgehend war die Fahrt in Ordnung.</p>
<p>Beim Aussteigen schaut mich dann das kleine Mädchen todernst und betreten an, und meint leicht kopfschüttelnd:</p>
<p>&#8220;Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass das Spaß macht!&#8221;</p>
<p>Hm&#8230;</p>
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		<title>Carabinieri</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 18:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Letze Woche Donnerstag war eines meiner Ziele, um Fahrgäste aufzunehmen, eine deutsche Kaserne im Aachener Süden. Mehr wusste ich nicht, und der mehr als schroffe Türsteher und Schrankenaufhalter welchen Ranges auch immer (ich habe von dem ganzen Offiziergedöns keine Ahnung), wusste ebenso wenig. &#8220;Wenn jemand kommt schicke ich den zu Ihnen, fahren Sie bitte sofort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letze Woche Donnerstag war eines meiner Ziele, um Fahrgäste aufzunehmen, eine deutsche Kaserne im Aachener Süden. Mehr wusste ich nicht, und der mehr als schroffe Türsteher und Schrankenaufhalter welchen Ranges auch immer (ich habe von dem ganzen Offiziergedöns keine Ahnung), wusste ebenso wenig. &#8220;Wenn jemand kommt schicke ich den zu Ihnen, fahren Sie bitte sofort vom Tor weg!&#8221;</p>
<p>Naja gut, ich stand quer vor der Kasernen Ein- und Ausfahrt gleichzeitig, mag sein dass die das nicht mögen.</p>
<p><span id="more-1390"></span>
<p>Um viertel nach 10 war immer noch keiner da, für 10 Uhr war ich bestellt. Ein Anruf in der Dispo ergab &#8220;warte mal, die lassen sich manchmal Zeit&#8221;.</p>
<p>Okay&#8230;</p>
<p>Während des Telefonates hielt auf der anderen Strassenseite ein älterer Herr mit einem reisemäßig voll gepacktem Fahrrad und fragte mich nach &#8220;Rottgen&#8221; und meinte natürlich Roetgen (&#8220;Röttchen&#8221; gesprochen). Ich bat ihn, herüber zu kommen und blätterte derweil in der Karte. Tatsächlich war es nur zweimal abbiegen, aber immerhin gut 15km fahren.</p>
<p>Von der <a href="http://www.wikiweise.de/wiki/Himmelsleiter%20((Eifel))">Himmelsleiter</a> habe ich ihm erzählt, das wäre beeindruckend, und gefragt wo er denn hin wollte. Nach Koblenz, war seine Antwort. Das Gespräch fand übrigens auf beiderseits perfekt gebrochenem Englisch statt.</p>
<p>Und woher käme er? Aus Amsterdam, er wolle zurück nach Hause, nach Mailand. Oha! Mit dem Fahrrad? Ja, genau. Immerhin wusste ich nun warum er genauso gut englisch sprach wie ich.</p>
<p>Ich habe ihm noch eine weniger bergige Alternative über Köln, Bonn und das Rheintal empfohlen, das wären aber deutlich mehr km meint er.</p>
<p>In diesem Moment kamen meine Fahrgäste und stiegen wortlos in den Bus ein, und die komischen blauen Uniformen fielen mir erst so garnicht recht auf. &#8220;Ah&#8221;, meinte der Radfahrer, &#8220;looks like italian carabinieri!&#8221;. &#8220;No no&#8221;, war meine Antwort, &#8220;this must be german army&#8221;. Ganz klar, ich stand ja vor einer deutschen Kaserne.</p>
<p>Der Verabschiedung war etwas hastig weil ich meinen Platz einnehmen musste, wir haben uns aber noch schnell alles Gute wünschen können, er war sehr herzlich und dankbar für meine Hilfe.</p>
<p>Als ich meine Fahrgäste angesprochen habe, erntete ich nur wirre Blicke. Und ein Blick auf den Aufnäher auf den Jacken liessen mir den Mund offen stehen:</p>
<p>CARABINIERI</p>
<p>In großen Buchstaben. Ein Blick nach unten: Reitstiefel und Sporen. Das Fahrziel: zum Chio, dem weltgrößten Reitturnier, welches letzte Woche in Aachen statt gefunden hat.</p>
<p>Alles klar&#8230;. Wie blöd bin ich eigentlich? Da sind nun als die Leute bei mir im Bus, die die Eröffnung des Reitturnieres geritten sind. Prominenz, wenn man so will! Und ich kapiere mal wieder garnichts. Naja gut, wie soll man auch darauf kommen, dass die offensichtlich in der Kaserne übernachtet haben.</p>
<p>ich habe mich dann aber doch noch nett mit ihnen unterhalten, und von dem radfahrenden Landsmann erzählt, das allerdings stieß auf wenig Interesse. Mit einer herzlichen Bedankung, weil ich sie auf recht unkonventionelle Weise ziemlich direkt an ihr Lager gefahren habe, verliessen Sie dann am Chio-Gelände den Bus.</p>
<p>Was blieb war ein Hauch von Pferdeduft im Bus. Und der Wunsch, dass ich mich länger mit dem Radfahrer hätten unterhalten können, &#8211; auf perfekt gebrochenem Englisch.</p>
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		<title>Fahrgäste abgehauen</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2011/03/fahrgaeste-abgehauen/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 22:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Seine Fahrgäste unterwegs verlieren möchte wohl keiner, in diesem Fall war es aber das einzig vernünftige. Warum? Na, weil wir in eine Vollsperrung geraten sind, und das auf der A4, nur 2km vor der Ausfahrt Eschweiler- West, die wir rausfahren wollten um zurück nach Weiden zu kommen. Auf einmal ging überall die Warnblinkanlage an und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Fahrgäste unterwegs verlieren möchte wohl keiner, in diesem Fall war es aber das einzig vernünftige. Warum? Na, weil wir in eine Vollsperrung geraten sind, und das auf der A4, nur 2km vor der Ausfahrt Eschweiler- West, die wir rausfahren wollten um zurück nach Weiden zu kommen.</p>
<p><span id="more-1267"></span>
<p>Auf einmal ging überall die Warnblinkanlage an und kurz darauf stand alles. Wenige Minuten später Blaulicht auf der Gegenfahrbahn, na, dachte ich mir, macht schonmal ne Gasse frei. Tatsächlich kamen dann an die 25 Rettungsfahrzeuge durch diese Gasse gefahren, es nahm einfach kein Ende.</p>
<p>Unterwegs zur Unfallstelle:</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01251.jpg" rel="lightbox[1267]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01251-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01251.JPG" /></a></p>
<p>Einer meiner Fahrgäste hat einen Laptop bei gehabt und im Internet recherchiert. Das Ergebnis: Vollsperrung, prognose bis 3 Uhr nachts. Und das war um kurz nach 22 Uhr.</p>
<p>Etwas später kamen die Leute auf die Idee, eine Tür in der Lärmschutzwand auszutesten und entdeckten eine bekannte Ortschaft direkt in Sichtweite. Also haben Sie kurzerhand um ihr Gepäck gebeten&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01252.jpg" rel="lightbox[1267]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01252-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01252.JPG" /></a></p>
<p>Und sich dann durch die Tür zu Fuss auf den Heimweg gemacht.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01253.jpg" rel="lightbox[1267]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01253-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01253.JPG" /></a></p>
<p>Dumm nur für mich, ich muss hier die Stellung halten, aber dadurch dass ich nun alleine bin, fällt mir das schon deutlich leichter.</p>
<p>Ich bin dann vorhin doch mal zur Unfallstelle gegangen, und das sah erwartungsgemäß nicht besonders gut aus.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01254.jpg" rel="lightbox[1267]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01254-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01254.JPG" /></a></p>
<p>In der Mitte, gerade nicht sichtbar, liegt noch ein ziemlich zerklumptes, nicht mehr erkennbares Fahrzeug auf dem Dach, und es müssen noch mehr sein.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01255.jpg" rel="lightbox[1267]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC01255-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01255.JPG" /></a></p>
<p>Irgendwie verbietet es mir aber der Anstand, noch weiter vor zu gehen, und so sitze ich nun in meinem Bus und harre der Dinge die da kommen. Warten eben.</p>
<p>Sowas wie eine wirklich langfristige Vollsperrung hatte ich übrigens noch nie. Aber einmal ist ja bekanntlich immer das erste Mal. Ich könnte aber echt drauf verzichten.</p>
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		<title>Hindernislauf</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 11:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Strecke die ich im Moment jeden Morgen fahre, ist nicht ganz ohne. Die vorherige durch Aachen Verlautenheide, Eilendorf und Brand war zwar anspruchsvoller, aber bei der jetzigen gibts mehr &#8220;doofe Stellen. Erstmal fängt es damit an, dass mein Fahrbegleiter Kroate ist, seit über 30 Jahren in Deutschland lebt und immer noch nur gebrochen deutsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strecke die ich im Moment jeden Morgen fahre, ist nicht ganz ohne. Die vorherige durch Aachen Verlautenheide, Eilendorf und Brand war zwar anspruchsvoller, aber bei der jetzigen gibts mehr &#8220;doofe Stellen.</p>
<p>Erstmal fängt es damit an, dass mein Fahrbegleiter Kroate ist, seit über 30 Jahren in Deutschland lebt und immer noch nur gebrochen deutsch spricht. Ich glaub aber der will es auch nicht besser, an mangelnder Kommunikationsbereitschaft kann es jedenfalls nicht liegen. Ständig fragt er mich Dinge und quasselt mir dann dazu die Ohren zu. Und wie üblich in dieser Altersklasse gehts immer darum, kein Geld zu haben, dass alles zu teuer ist und früher sowieso alles besser war.</p>
<p><span id="more-1253"></span>
<p>Darum gehts aber heute garnicht, sondern eben um den Hindernislauf, den ich heute morgen absolvieren musste.</p>
<p>Fast jeden Morgen ist es so, dass ich bei Abbiegen jemanden rückwärts fahren lassen muss, ich mich mit Warnblinker mitten auf die Strasse stellen muss weil jemand den Busparkplatz vor dem Wohnheim zugeparkt hat, oder eine Baustelle mich mal wieder zu einer neuen Streckenfindung zwingt.</p>
<p>Manche Strecken sind aber auch nicht zu umfahren, und so muss ich jeden Morgen die Bismarkstrasse lang. Auf meiner Seite steht dann meist ein LKW einer Bäckereikette und lädt aus. Das geht noch. 100m weiter ist eine Baustelle, einspurige Verkehrsführung, man muss den Gegenverkehr durchlassen, der die Spur auf seiner Seite hat. Allerdings stellen die Bauarbeiter in der Baustelle die Schilder noch so blöd hin, dass es da nur im Schneckentempo durch geht.</p>
<p>Heute morgen stand kurz nach dem Bäcker-LKW im Gegenverkehr ein LKW eines Lebensmitteldiscounters, da waren maximal 10 Meter zwischen. Da durchzuzirkeln ging nur, nachdem ich mitten drin angehalten habe, ausgestiegen bin und beiden LKW die Aussenspiegel angelegt habe.</p>
<p>Bis ich aber erstmal soweit war, hats schon 5min gedauert, denn der Gegenverkehr, der durch die Baustelle auf mich zu gekommen ist, hat überhaupt nicht abgerissen. Und so habe ich eben 100m von der Baustelle entfernt und durch die beiden LKW getrennt warten müssen, bis endlich mal frei war. Und dann eben da durchfahren.</p>
<p>Mit aussteigen hat das immerhin so lange gedauert, dass sich in dem Gegenverkehr in der Baustelle hinter dem Discounter-LKW mindestens 6 neue PKW gestaut haben, die ebenfalls durch die Schikane wollten. Hinten hat sich zum Glück keiner mehr angestellt, weil man schon sehen konnte dass es hier eng wurde.</p>
<p>4 von den 6 PKW musste ich rückwärts durch die Baustelle schicken, die war ja auf der Gegenfahrbahn, das hat auch nochmal gedauert. Dann war der Spuk endlich vorbei und ich konnte durchfahren.</p>
<p>Etwas später, nach der letzten Station, steht im Wohngebiet ein Bulli links am Strassenrand geparkt. Soweit kein Problem, rechts aber steht &#8220;mit einem Bein&#8221; auf dem Bürgersteig ein Fiesta, mit Warnblinkanlage. Was sollte mir das nun sagen? Entschuldigung, ich muss hier parken weil ich was wichtige zu erledigen habe und weiss dass ich die Strasse versperre?</p>
<p>Egal, da bin ich nicht durchgekommen, also einmal kräftig gehupt, etwas zurück gefahren, und mit Warnblinker wieder mal mitten auf der Strasse stehen geblieben. Nix ging mehr.</p>
<p>Nur 5 min später kam der Fahrer angerannt, ein Papa, der seinen Sprössling in die Schule gebracht hat. Typisch, ehrlich. Wenn ich eines mittlerweile gelernt habe, dann ist es, dass Eltern, die Ihre Kinder zur Schule bringen oder von dort abholen, in der Regel wie kopflos fahren. Also, wenn ihr demnächst Schulen passiert, beachtet bitte die 30-Schilder und fahrt langsam, sie könnten auch wegen wild gewordener Eltern dort stehen&#8230;</p>
<p>Nun ging es den Berg hinunter, an dem ich letzte Woche den <a href="http://www.busblogger.de/2011/02/blitzeisunfall/">Unfall</a> hatte. Am Strassenrand wird gebaut, ebenfalls am Strassenrand steht ein Container. Blöderweise nicht so einer den der LKW an Ketten baumelnd runter stellt, sondern ein besonders breiter, der vom LKW abgerollt wird. Mit dem Bus gab es in der ohnehin schon engen Strasse kein vorbeikommen.</p>
<p>Was also tun? Na, der quassenlde Kroate musste aussteigen und die PKW hinterm Bus verscheuchen und mich zurückwinken, 150m rückwärts den Berg rauf. Das fahren an sich ist nicht schwer, aber problematisch sind eben die PKW-Fahrer, die in der Regel überhaupt nicht realisieren, dass man rückwärts fahren möchte.</p>
<p>Etwas später war dann auch das ausgestanden, ich musste über eine Seitenstrasse die Siedlung verlassen. Dort wechseln ziemlich auf halber Strecke die Parksteifen von der linken auf die rechte Strassenseite. Und natürlich kann man sich mit dem PKW da auch noch hinter stellen, da kommt man doch noch durch.</p>
<p>Is klar, nur der Busfahrer hats dann ein wenig schwerer, ein Grund, warum ich in diese Strasse normalerweise nicht rein fahre. Wegen des Containers ging es aber nun nicht anders, und nach ein wenig rangieren bin ich dann auch dort durchgekommen, und mit nur 20 Minuten Verspätung am Ziel angekommen.</p>
<p>Achja, wenn ich bald krank werde, könnte das noch an den 3 Leuten liegen, die immer vorne direkt hinter mir sitzen möchten, und hustrotzschnoddermäßig erkältet waren.</p>
<p>Für heute reichts mir, ehrlich.</p>
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		<title>Blitzeisunfall</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2011/02/blitzeisunfall/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 11:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte es einen Abend geregnet und über Nacht gefroren, die perfekte Basis für eisglatte Strassen. Und genau so ist es gekommen, glücklicherweise waren aber die Hauptstrassen und die meisten Nebenstrassen abgestreut und damit problemlos befahrbar. Somit hat meine morgendliche Tour keine Probleme gemacht &#8211; bis zur letzten Station. Für Ortskundige: Es geht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatte es einen Abend geregnet und über Nacht gefroren, die perfekte Basis für eisglatte Strassen. Und genau so ist es gekommen, glücklicherweise waren aber die Hauptstrassen und die meisten Nebenstrassen abgestreut und damit problemlos befahrbar.</p>
<p>Somit hat meine morgendliche Tour keine Probleme gemacht &#8211; bis zur letzten Station.</p>
<p><span id="more-1248"></span>
<p>Für Ortskundige: Es geht die Strasse &#8220;Am Römerhof&#8221; runter, und bereits beim anbremsen aus dem Standgas schlug das ABS an. Langsamer wurde der Bus aber nicht. Ich war nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit und konnte mir in aller Ruhe überlegen, was ich nun mache.</p>
<p>Als erstes Mal die Automatik auf Neutral, der Bus muss ja nicht noch von hinten schieben. Dann voll auf die Bremse, es macht ja keinen Unterschied, das ABS löst die Bremse immer wieder. Nun wurde der Bus aber schneller, und ich war absolut machtlos, &#8211; ein wirklich unangenehmes Gefühl.</p>
<p>Noch ca. 50 Meter bis zur nächsten Kreuzung. Nur eine Nebenstrassenkreuzung, aber rechts vor links. Von rechts kam keiner, aber von links streckte ein PKW die Nase in die Kreuzung, fuhr aber zügig weiter. Auf seiner Route war die Strasse eben.</p>
<p>Und so schlitterten wir, immer noch schneller werdend, auf die Kreuzung zu. Den Bus vollbesetzt, und immer noch absolut machtlos.</p>
<p>Glücklicherweise war auf Höhe der Kreuzung die Strasse für 15 Meter eben, das Gefälle setzte aus, und der Bus kam langsam zum stehen. Durchatmen, überlegen, was mache ich nun? Weiterfahren kommt nicht in Frage, die Strasse ist im weiteren Verlauf genauso steil und unten gibts eine T-Kreuzung, da habe ich keine Chance unfallfrei anzuhalten.</p>
<p>Während ich so überlege, vielleicht 5 Sekunden, knallt es hinten kräftig &#8211; ein Auffahrunfall. Der PKW, den ich im Rückspiegel sehe, konnte nicht mehr anhalten, und ein weiterer PKW kommt angeschlittert.</p>
<p>Somit erübrigt sich die Weiterfahrt. Motor laufen lassen, Handbremse anziehen, Jacke an, aussteigen und schauen ob jemand verletzt ist. Im Bus kann nichts passiert sein, es hat zwar geruckt, aber nicht mehr als wenn man an der Ampel etwas forsch stehen bleiben würde.</p>
<p>Was ich zu sehen bekam, was dieses hier:<br />
<a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01048.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01048-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01048.JPG" /></a></p>
<p>Der Fahrer des blauen PKW kam ebenfalls wie ich den Berg runter gerutscht und hat noch versucht, seitlich an dem stehenden Bus vorbei zuschlittern, hat aber nicht mehr gepasst.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01050.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01050-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01050.JPG" /></a></p>
<p>Der Bus hat ein Rücklicht kaputt, und ein paar Schrammen am Heckblech. Der PKW braucht eine neue Tür&#8230;</p>
<p>Der silberne Wagen ist ebenfalls an den Bus gestoßen, aber weder am Bus noch am PKW gab es Spuren, Glück gehabt.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01049.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01049-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01049.JPG" /></a></p>
<p>Der Pflegedienst-Fahrer ist beim Versuch, aus der geparkten Stellung den Berg hoch zu kommen, immer weiter zurückgerutscht und hat rechtzeitig aufgegeben, sonst hätte der auch noch drin gehangen.</p>
<p>15 Minuten später kam die Polizei, der Fahrer merkte gerade noch rechtzeitig, dass er besser auch noch nicht runterfahren sollte. Ein Versuch, rückwärts wieder den Berg raufzufahren ist aber gescheitert.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01051.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01051-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01051.JPG" /></a></p>
<p>Auf dem nächsten Bild mal ein Blick voraus, da fahre ich garantiert nicht runter. Ein Versuch, einen anderen Bus zu bekommen und die Fahrgäste umzuladen, ist hier ebenfalls sinnlos.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01052.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01052-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01052.JPG" /></a></p>
<p>Da meine Fahrgäste aber alle mehr oder weniger geistig und körperlich behindert sind, muss was passieren. Das nahe gelegene Wohnheim schickt auf Anruf netterweise drei Pfleger runter, die sich um meine Fahrgäste kümmern, nehmen sie mit zur Toilette ins Wohnheim und bringen sie auch wieder zurück.</p>
<p>Einer der Polizisten war übrigens sehr nett, der andere hatte echt schlechte Laune. Er hat sie zwar nicht an uns ausgelassen, aber war doch alles andere als freundlich. Zum Dank, so sagten die anderen Unfallbeteiligten, hat er sich beim Begutachten des Schadens direkt auf die Nase gelegt.</p>
<p>Naja, dass die Strasse eisglatt war, wusste er eigentlich.</p>
<p>Direkt als die Polizisten aufgetaucht sind habe ich mir übrigens den freundlicheren gegriffen und ihn gebeten, sofort bei der Stadt einen Streuwagen zu bestellen, weil wir alle so nicht weiterfahren konnten und ich den Behinderten auch keinesfalls einen längeren Aufenthalt als nötig zumuten wollte.</p>
<p>Nach einer halben Stunde kam dieser dann auch, und was soll ich sagen? Auch der ist noch fast in die Unfallstelle reingeknallt, da hat höchstens ein halber Meter gefehlt. Wie blöd muss man sein, da mit Vollgas runter zu heizen?</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01053.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01053-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01053.JPG" /></a></p>
<p>Was der dann rausgehauen hat, kann kein Streusalz gewesen sein, auch wenn es von der Färbung her reinweiss war.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01054.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01054-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01054.JPG" /></a></p>
<p>Die Strasse war augenblicklich nass und griffig und es konnte sofort weitergehen.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01055.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01055-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01055.JPG" /></a></p>
<p>Eine ordentliche Menge von dem Zeug kam zum Einsatz.</p>
<p>Eine unaufmerksame Passantin hat ihren Hund direkt nach dem Streuwagen durch das Mittel laufen lassen, der hat aber nicht angefangen zu humpeln, was mich dahingehend bestätigt, dass es kein Salz sondern ein Auftaumittel gewesen sein muss. Trotzdem seltendämlich!</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01056.jpg" rel="lightbox[1248]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2011/02/DSC01056-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC01056.JPG" /></a></p>
<p>Noch einmal bergauf abstreuen, dann war der Spuk zu Ende. Gut eine Stunde hatten wir hier gestanden, einige Behinderte mussten nochmal zur Toilette und die Pfleger boten an, diese mit ihren PKWs zur Werkstatt zu bringen.</p>
<p>Sehr nett! Wenn die nicht gewesen wären, hätten wir im Bus ernsthafte Probleme bekommen. Auch wenn es sie wohl nicht erreicht, auf diesem Wege noch einmal mein herzliches Dankeschön für ihren selbstlosen Einsatz!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schützenfest in Neuss</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuss ist nicht wirklich weit weg von Aachen, aber um einen ganzen Spielmannszug mit samt Instrumenten zu befördern, macht es doch schon Sinn, einen Bus zu mieten. Der Zug, den ich am Wochenende gefahren habe, fährt mit dem Unternehmen schon seit 60 Jahren, zu verschiedensten Auftritten, und einmal im Jahr gleich mehrmals zum Schützenfest nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuss ist nicht wirklich weit weg von Aachen, aber um einen ganzen Spielmannszug mit samt Instrumenten zu befördern, macht es doch schon Sinn, einen Bus zu mieten. Der Zug, den ich am Wochenende gefahren habe, fährt mit dem Unternehmen schon seit 60 Jahren, zu verschiedensten Auftritten, und einmal im Jahr gleich mehrmals zum Schützenfest nach Neuss, was offenbar sehr sehr umfangreich abgehalten wird.</p>
<p><span id="more-1135"></span>
<p>Ich als Stadtkind habe nun mit der Materie Schützenfest so gar nichts am Hut, und so haben mich die Herren erstmal aufgeklärt, wie das genau läuft, allerdings in ziemlichen Puzzlestückchen, so dass ich kaum Zusammenhänge finden konnte.</p>
<p>Eines weiss ich aber nun (ok, das wusste ich auch vorher): Es gibt jedes Jahr einen neuen Schützenkönig, und der wurde bei der Fahrt am Wochenende gewürdigt, in dem alle eingeladenen Spielmannszüge bei ihm vorstellig wurden.</p>
<p>Vorher bekam ich aber gesagt &#8220;bring bloss Bier mit, sonst brauchste nicht vorzufahren!&#8221;, und auch mein Chef meinte im Vorfeld schon &#8220;die ziehen gut was weg!&#8221;.</p>
<p>Gut, also bin ich vorher einkaufen gefahren. Beim Real gibt&#8217;s die Stubbies (die kleinen Bitburger 0,3l Flaschen, das anerkannte Aachener Bier) eigentlich immer in ausreichender Menge. Blöd nur, dass die ausgerechnet jetzt im Angebot sind, und so hatte ich schon zwei Kästen Radler in der Hand, die an der Stelle standen, wo sonst das normale Bier steht. So ein Mist, nun wurde aber die Zeit knapp.</p>
<p>Glücklicherweise hatte mir ich vor zwei Wochen endlich mal eine Metro-Karte erstellen lassen, und dort kann man auch locker mit dem Bus auf den Platz fahren (wenn man durch die Ausfahrt reinzirkelt&#8230;) und so habe ich dort nach grobem Überschlag 10 Kästen Bier gekauft und eingeladen.</p>
<p>Dann ging es los. Ich bin beim Vereinsheim vorgefahren und dann wurden alle Instrumente einladen. Das haben die Leute aber selbst gemacht, das war unausgesprochen sofort klar. Auf ein oder zwei Nachzügler wartet man dann auch immer, dann war Abfahrt nach Neuss.</p>
<p>Rausgelassen habe ich die ganze Gruppe am Hafen, wo sich alle Züge versammelt haben, von dort aus sollte ich selbst mal schauen ob ich mich am Ziel platzieren kann.</p>
<p>Und ich konnte &#8211; wer sagt denn dass man mit Polizisten nicht reden kann?</p>
<p>
<a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC00243.jpg" rel="lightbox[1135]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC00243-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00243.JPG" /></a></p>
<p>Mitten auf einer Verkehrsinsel, von allen drei Seiten Strassen <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Züge sind von der Hauptstrasse rechts gekommen und hinter dem Bus her in die Wohnsiedlung eingebogen, ich stand also in der ersten Reihe. Die Strasse war natürlich für den Umzug voll gesperrt.</p>
<p>Dann kamen die Züge, alle hintereinander weg.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC00245.jpg" rel="lightbox[1135]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC00245-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00245.JPG" /></a></p>
<p>Und ich habe locker über eine Stunde am Strassenrand gestanden und mir das treiben angeschaut &#8211; so lange hats nämlich gedauert, bis die gut 3000(!) Mann an mir vorbei gezogen waren!</p>
<p>Ich hatte ja keine Ahnung was das für Ausmaße sind, und das soll noch wenig gewesen sein, habe ich mir sagen lassen. In zwei Wochen geht das richtig los, von Samstag bis Dienstag ist dann jeden Tag Umzug und sonst noch was, da steht Neuss komplett Kopf. Ich habe mich um die Fahrten schon beworben &#8211; der Busfahrer wird hier auch von den Leuten zum Essen eingeladen, sehr nett <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das war übrigens der Samstag. Am Sonntag war noch ein Auftritt in Bedburg gebucht, der wegen strömendem Regen im Festzelt abgehalten wurde. Sonst aber nicht wirklich berichtenswert, ich habe zwei Stunden im Bus gewartet.</p>
<p>Achja, die Ausbeute vom Wochenende waren ca. 130 Flaschen Bier&#8230;</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC00246.jpg" rel="lightbox[1135]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC00246-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00246.JPG" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchhaltung am Phantasialand</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/04/buchhaltung-am-phantasialand/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeitparks]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Phantasialand bei Brühl wurde im letzten Jahr viel umgebaut, und ich habe diese Woche das erste Mal auf dem neuen Busparkplatz gestanden. Kann wohl sein dass das schon länger fertig ist, aber ich kannte es noch nicht. Abzuholen war eine große Gruppe mit drei Bussen in Alsdorf, wobei es allerdings die Dispo geschafft hatte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Phantasialand bei Brühl wurde im letzten Jahr viel umgebaut, und ich habe diese Woche das erste Mal auf dem neuen Busparkplatz gestanden. Kann wohl sein dass das schon länger fertig ist, aber ich kannte es noch nicht.</p>
<p>Abzuholen war eine große Gruppe mit drei Bussen in Alsdorf, wobei es allerdings die Dispo geschafft hatte, drei ortsunkundigen Busfahrer zusammen loszufahren, wovon zwei nur englisch sprechen. Also mussten wir erstmal etwas kreisen, schliesslich haben wir unsere Gruppe aber am Parkplatz gefunden.</p>
<p>Die Ortsangabe der Dispo war Schwimmhalle Alsdorf, die in Google Maps leider an einer anderen Stelle angezeigt wird. Wo die Schwimmhalle nun wirklich ist weiss ich nicht, der Parkplatz ist jedenfalls genau auf der anderen Seite der B57, am Luisenhof.</p>
<p>Also, Leute einladen und los gehts, ich bin vorgefahren weil die anderen beiden sich noch weniger auskannten als ich <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-1008"></span>
<p>Knapp eine dreiviertel Stunde später waren wir auch schon in Brühl und haben die Türen aufgemacht. Bis sich die Leute sortiert hatten kamen auf einmal zwei Busse von Grafs Reisen aus Herne um die Ecke, der erste Fahrer mit ein dreiachser Doppeldecker, einem genau so großen Bauch und offenbar einem noch größeren Ego. Denn er fuhr recht flott auf den Platz und hat unsere Fahrgäste erstmal aus dem Weg gehupt. Die haben sich direkt auch lauthals beschwert.</p>
<p>Zu Recht wie ich finde, so macht man sich keine Kunden, Fa Grafs Reisen!</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00232.jpg" rel="lightbox[1008]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00232-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00232.JPG" /></a></p>
<p>Hier war der dicke Bauch schon wieder weggefahren, der zweite Bus stand noch da. Der Fahrer saß die ganze Zeit mit seinem weissen Hemd und Sonnenbrille da und hat sich auch nicht dazu hinreissen lassen, mal seine Kollegen zu grüßen. Wirklich, sehr sympathisch.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00235.jpg" rel="lightbox[1008]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00235-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00235.JPG" /></a></p>
<p>Für die Gäste wurde eine Brücke gebaut (oder war die vorher schon da? Keine Ahnung), direkt auf der anderen Seite ist der Haupteingang.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00236.jpg" rel="lightbox[1008]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00236-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00236.JPG" /></a></p>
<p>Neben dem Parkplatz gibts einen Kiosk, ein Becher Kaffee kostet manierliche 1,50 EUR.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00237.jpg" rel="lightbox[1008]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00237-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00237.JPG" /></a></p>
<p>Neben dem Haupteingang ist ein Sondereingang für Gruppen und Busfahrer, ebenso sind dort von aussen zugängliche Toiletten, die während meines Aufenthaltes sogar einmal gereinigt wurden.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00238.jpg" rel="lightbox[1008]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00238-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00238.JPG" /></a></p>
<p>Tja, und was macht man mit dem Rest des Tages? Ich bin nicht in den Park gegangen, alleine hatte ich keine Lust. Aber ich hatte mir einen Ordner mit der gesamten Buchhaltung 2009 mitgenommen und war wild entschlossen, das hier und heute endlich mal fertig zu machen!</p>
<p>Also ans Werk.</p>
<p>Gut dass der Bus genug Sitzreihen hatte. In den ersten zwei Reihen habe ich meine Unterlagen ausgebreitet, dann habe ich pro Sitzreihe die Belege und Kontoauszüge von je einen Monat einsortiert.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC002402.jpg" rel="lightbox[1008]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/04/DSC00240-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00240.JPG" /></a></p>
<p>Jetzt nur keinen Durchzug machen <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Knapp 3 Stunden später war ich fertig, ein sehr produktiver Tag! Gegen 17 Uhr ging es wieder nach Alsdorf zurück.</p>
<p>Achja, im Gegensatz zu den türkischen Mädchen die ich vor ein paar Wochen befördert hatte, konnten sich meine Fahrgäste so garnicht benehmen. Und es waren durchweg Kinder im Grundschulalter in Begleitung der Mutter, 80% Ausländeranteil. Und davon hatten mindestens die Hälfte auf der wirklich kurzen Fahrt was zu Essen in der Hand, haben auch nicht mit Bonbonpapier gespart und fleissig rumgekrümelt.</p>
<p>Dem entsprechend sah der Bus aus, aber mit einmal durchfegen war das auch erledigt.</p>
<p>Was soll ich mich aufregen?</p>
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		<title>Von deutschen, türkischen und englischen Mädchen</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/04/von-deutschen-tuerkischen-und-englischen-maedchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 10:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens hatte ich mal die Gelegenheit, innerhalb einer Woche je eine im Schnitt 15-köpfige Klasse, vorwiegend bestehend aus Mädchen im Alter zwischen 15 und 17, vom Flughafen abzuholen oder wegbzubringen. Die türkischen Mädchen kamen mit drei Lehren/Herren als Begleitung. Ich kann nur vermuten, dass Frauen in der Türkei diese Aufgabe nicht zugeteilt wird, anders kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens hatte ich mal die Gelegenheit, innerhalb einer Woche je eine im Schnitt 15-köpfige Klasse, vorwiegend bestehend aus Mädchen im Alter zwischen 15 und 17, vom Flughafen abzuholen oder wegbzubringen.</p>
<p>Die türkischen Mädchen kamen mit drei Lehren/Herren als Begleitung. Ich kann nur vermuten, dass Frauen in der Türkei diese Aufgabe nicht zugeteilt wird, anders kann ich mir nicht erklären, dass einer Gruppe Mädchen mit drei Männern reist. Sie haben Gastfamilien im Rahmen eines dreiländer-Austauschprojektes besucht. Problem war wohl hier, dass sie kein englisch sprechen.</p>
<p>Die deutschen Mädchen habe ich zu einem mehrtägigen Ausflug gefahren, die englischen Mädchen kamen ebenfalls zu einem Schüleraustausch nach Deutschland.</p>
<p>Es gibt aus Sicht des Busfahrers bemerkenswerte Unterschiede, die ich hier mal kurz skizzieren möchte:</p>
<p><span id="more-895"></span>
<p>Die deutschen verhalten sich so wie man es kennt. Chaos vorm Bus, jeder will schnell hinein und seinen Koffer loswerden, der Busfahrer sitzt im Kofferraum, und völlig unkoordiniert werden Koffer und Taschen angegeben, in den offenen Kofferraum gelegt oder direkt davor gestellt. Dann gehts in den Bus, man verteilt sich locker, aber vorzugsweise weit weg von den ersten Reihen, denn da sitzen ja die Lehrer.</p>
<p>Wie uncool.</p>
<p>Eine echte Überraschung waren die türkischen Mädchen. Angekommen am Flughafen wurde ich von den Betreuern auf englisch begrüßt, die Mädchen waren ruhig und haben genau aufgepasst was man ihnen sagte, wir gingen gemeinsam zum Bus, und ausnahmslos jedes Mädchen hat mir seinen Koffer oder Tasche in die Hand gegeben, während ich diese, im Kofferraum sitzend, bremssicher verstaute. Teilweise haben Sie sich sogar mit einem gebrochenen &#8220;Danke&#8221; oder &#8220;Dankeschön&#8221; bei mir bedankt.</p>
<p>Im Bus haben sie sich vorne beginnend locker hingesetzt. Wo Platz nicht von den Betreuern belegt waren, wurden die ersten Bänke belegt, kurz vor der Busmitte und somit hinter den Mädchen saß der leitende Betreuer und hat seine Unterlagen studiert. Schon vor der Losfahrt wurde mir von einem Mädchen sehr höflich ein Karamelbonbon angeboten. Und nebenbei bemerkt: keines der Mädchen hat ein Kopftuch getragen. Das war aber keine Überraschung für mich.</p>
<p>Die unangenehmste Erfahrung waren die englischen Mädchen. Wild durcheinander gackernd und kichernd, hat man sich zunächst versucht mit gebrochenem deutsch mit mir zu sprechen und Floskeln runterzureissen, die lernen das wohl in der Schule. Ich kam mir ein wenig wie ein Versuchskaninchen vor. Am Bus angekommen schloss ich vorne auf, die Mädchen warteten an der Busmitte mit Ihren Koffern. Ich habe hinten die Tür aufgemacht, und die Kofferräume entriegelt sowie kurz etwas auf einen Zettel geschrieben.</p>
<p>Als ich wieder rauskam war keines der Mädchen mehr draussen, aber ihre Koffer haben Sie genau da einfach stehen gelassen, wo sie sie vorher selbst gestanden haben, mindestens aber 5m weit entfernt vom Kofferraum. Die Lehrerinnen haben mir dann teilweise die Koffer rübergeschoben, aber wohl auch nur nachdem sie mein etwas sparsames Gesicht bemerkt hatten.</p>
<p>Als ich wieder in den Bus stieg, kam die nächste Überraschung. Die Mädchen hatten komplett und eng zusammengerutscht die letzten drei Reihen des Busses besetzt, weiter vorne saß überhaupt niemand, nur ganz vorne die beiden Lehrerinnen.</p>
<p>Aufgrund der Ruhe vorne im Bus wurde es dann doch eine angenehme Rückfahrt, auch weil ich mich sehr interessiert mit der Lehrerin auf deutsch und englisch unterhalten konnte, vorzugsweise aber sprach sie fliessend deutsch.</p>
<p>Tja, so unterschiedlich kann es laufen&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Double VIPs</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/03/double-vips/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 07:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hans von Aachen&#8221;, so heisst ein wieder entdeckter Künstler mit Aachener Wurzeln, und eben zu diesem bzw. zu seinen Werken wurde letzte Woche eine Ausstellung eröffnet. Der Andrang war groß, über 700 Menschen wurden im Aachener Rathaus empfangen und sollten mit insgesamt 5 Bussen im Pendelverkehr zur Vernissage im Suermondt-Ludwig Museum gebracht werden. Ich durfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Hans von Aachen&#8221;, so heisst ein wieder entdeckter Künstler mit Aachener Wurzeln, und eben zu diesem bzw. zu seinen Werken wurde letzte Woche eine Ausstellung eröffnet. Der Andrang war groß, über 700 Menschen wurden im Aachener Rathaus empfangen und sollten mit insgesamt 5 Bussen im Pendelverkehr zur Vernissage im <a href="http://www.suermondt-ludwig-museum.de/">Suermondt-Ludwig Museum</a> gebracht werden.</p>
<p>Ich durfte den einzigen Kleinbus des Unternehmens fahren, einen Mercedes Vario O614, der zugegebenermaßen kaum Durchzug hat. Das verstehe ich kaum, denn eigentlich sollte der schon etwas vorwärts gehen, hier tut sich aber echt nicht viel. Vielleicht hat man den Lader schon kaputt bekommen?</p>
<p>Besonders gepflegt wird der Bus jedenfalls nicht, auch musste ich erst einmal durch die Waschanlage fahren, denn mein Job heute Abend ist offenbar ein ganz besonderer&#8230;</p>
<p><span id="more-880"></span>
<p>Ich soll nämlich um 18 Uhr nicht an einer vereinbarten Bushaltestelle halten um Fahrgäste aufzunehmen, sondern mich so nahe es irgendwie geht vors Rathaus begeben um dort so genannte &#8220;Double VIPs&#8221; aufzunehmen. Diese müssen dann zum Museum gebracht werden, um 20 Uhr wieder zurück und ich soll dann bis 21 Uhr zur freien Verfügung vor Ort bleiben.</p>
<p>Die Stadt hat mir und den anderen Fahrern dafür einen Organisator an die Seite gestellt, und sollte man meinem Disponenten glauben, so könnte es durchaus sein, dass ich den <a href="http://www.marcel-philipp.de/">Aachener Oberbürgermeister</a> nebst Gefolge sowie weitere hohe Tiere aus Politik und Kultur chauffiere.</p>
<p>OK, das wären wirklich Double VIPs!</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00005.jpg" rel="lightbox[880]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00005-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00005.JPG" /></a></p>
<p>Und so ist es auch kein Wunder, dass das Ordnungsamt überhaupt nichts dagegen hat, dass ich mitten auf dem Marktplatz vor dem Rathaus parke und dort auf meine Gäste warte.</p>
<p>Kurz darauf war mein Organisator bei mir und hat mich begrüßt, noch etwas später kam ein Benz auf den Platz gefahren, mein Organisator meinte &#8220;Ah, der OB-Chauffeur&#8221;.</p>
<p>Achje. Na, logisch hat der einen eigenen Chauffeur, wie konnte ich darauf kommen dass der mit mir im Bus mitfährt? Da fällt meine Nervosität erstmal rapide ab. Ich hatte mich allerdings als politisch völlig desinteressiert erstmal über den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Philipp">Mann informiert</a>, und musste mit erstaunen feststellen, dass er jünger ist als ich. Und gelernter Maler und Lackierer, na sowas. Also doch auch einfach nur ein normaler Mensch&#8230; <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber gut, dann bin ich aber trotzdem auf die Fahrgäste gespannt. Ich bin kurz mit ins Rathaus hoch gegangen und habe dort erfahren, dass es sich bei den Double VIPs in der Tat mehr um Menschen handelt, die wichtig genommen werden <i><b>wollen</b></i>, das ändert die Sichtweise auf die ganze Sache nochmal etwas ab.</p>
<p>Kurz darauf war die Eröffnung zu Ende und die Fahrgäste wurden zum Bus geleitet. Dann eine Fahrt zum 2km entfernten Museum, und die Sache war erstmal zu Ende.</p>
<p>Da wir in der Nähe wohnen konnte ich den Bus nähe unserer Wohnung parken und bin zum Abendessen nach Hause gegangen, kurze Zeit später kam aber ein Anruf des Organisators, um 19:30 Uhr sollen die anderen Busse und ich wieder am Museum sein um die Leute zurück zu fahren, der Plan habe sich geändert.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00007.jpg" rel="lightbox[880]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00007-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00007.JPG" /></a></p>
<p>Und da standen wir dann. In zweiter Reihe, auf dem Radweg, und nichts passierte. Um 20:15 kamen dann die ersten Fahrgäste und stiegen in den ersten Bus, bis ich dran war, war der erste Bus schon wieder zurück. Suuuuper&#8230;</p>
<p>Aber gut, was will man erwarten, 5 Gäste fangen an zu quengeln und wollen weggebracht werden, der Organisator bekommt kalte Füsse und ruft die Busse, und während diese anfahren machen sich die 5 schon zu Fuss auf den Weg. Und so steht man dann da rum, wem soll man da einen Vorwurf machen.</p>
<p>Zwei Fahrten später war der Abend für mich vorbei, meine Verfügung endete schon um kurz vor 9, und so kam ich zumindest einigermaßen früh ins Bett. Denn meine Nächte enden ja derzeit immer zum kurz nach 5, um wieder Behinderte einzusammeln&#8230;</p>
<p>Alles in allem ein nicht ganz so befriedigender Abend, aber immerhin weiss ich nun was Double VIPs sind.</p>
<p> <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steckdose</title>
		<link>http://www.busblogger.de/2010/03/steckdose/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezielle Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein paar Anekdoten aus den Behindertenfahrten: Vor ein paar Tagen hatte ich morgens eine Tour mit einem etwas vorlauten jungen Mann dabei. Der Betreuer fragte, ob ihm wohl in der Werkstatt die Mädels hinterherlaufen würden. Nee meinte er, die würden ihn ständig abknutschen. Aber die Soundso kann keinen Zungenkuss, das müsse er ihr noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein paar Anekdoten aus den Behindertenfahrten:</p>
<p>Vor ein paar Tagen hatte ich morgens eine Tour mit einem etwas vorlauten jungen Mann dabei. Der Betreuer fragte, ob ihm wohl in der Werkstatt die Mädels hinterherlaufen würden. Nee meinte er, die würden ihn ständig abknutschen. Aber die Soundso kann keinen Zungenkuss, das müsse er ihr noch beibringen.</p>
<p><span id="more-856"></span>
<p>So ging das weiter, er zog eine Stoppuhr aus der Tasche und erklärte, dass er bei den verschiedenen Mädels heute die Zeit stoppen würde, wie lange die küssen können. Die Situationskomik war schon lustig, vorstellen mag ich mir das aber lieber nicht <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als dann aber von hinten ein anderer, bei dem ich die Behinderung noch garnicht genau mitbekommen habe, dazwischen rief: &#8220;Na, da nimm mal lieber ne Steckdose&#8221; hab ich fast ins Lenkrad gebissen vor lachen!</p>
<p>Der Humor dieser Leute ist sonst ehr flach bis nicht vorhanden, aber der Spruch saß. Und der junge Mann hats anscheinend verstanden und hat auf der Stelle seine Prahlerei eingestellt <img src='http://www.busblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Interessant war übrigens auch, dass der junge Mann wirklich fast genau so spricht wie der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oPyMvvFEa1w">Maulwurf</a>, nur etwas gepresster. Entweder hat er einen derben Sprachfehler, oder er hat sich mal während eines Anfalls von der Zunge ein Stück abgebissen, sowas kommt wohl vor.</p>
<p>Die letzten Touren bin ich mit einem MAN Linienbus mit Automatik gefahren. Alles aufs wesentliche minimiert, neben dem Tacho gibts nur ein Mäusekino und eine &#8220;mitdenkende&#8221; Haltestellenbremse. Hat auch was, fährt sie fast wie ein PKW.</p>
<p><a href="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00497.jpg" rel="lightbox[856]"><img src="http://www.busblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC00497-tm.jpg" width="480" height="360" alt="DSC00497.JPG" /></a></p>
<p><br style="clear:both"></p>
<p>A propos Anfall, das hatte ich dann heute mal live im Bus, wenn auch für mich fast unbemerkt wenn der Betreuer nichts gesagt hätte. Die junge Frau war auf einmal weggetreten und lag im Sitz auf der Seite. WIe eine Art Bewusstlosigkeit, danach war sie total benommen. Der Betreuer wurde etwas nervös und hat versucht sie aufzupäppeln, aber Sie war erstmal nicht ansprechbar.</p>
<p>Zum Glück war das kurz vor der Werkstatt passiert, und als wir dort waren wurde sofort ein Helfer mit einem Rollstuhl bestellt. Die junge Frau wurde rausgetragen, was garnicht so einfach war, dann ab in den Rollstuhl und dann ins Sanitätszimmer. Eingenäßt hatte sie sich auch, zurück am Betriebshof habe ich mir Putzzeug geschnappt und den Sitz und den Boden ein wenig abgewaschen.</p>
<p>Tja, sowas gehört auch dazu, muss ich aber echt nicht öfter haben&#8230;</p>
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