Bei Maik habe ich einen verlinkten Presse-Artikel gefunden und finde ihn sehr lesenswert. Da wird sich damit gebrüstet, dass man nun zum Einkaufen parkende LKW erfolgreich vom Strassenrand vertrieben hat. Und die Quittung bekommt die Initiatorin prompt durch die Kommentare, denn tatsächlich solidarisiert man sich hier mit den Brummifahrern!

Eine Sache die mir als Busfahrer auch betreffen könnte. Bei längeren Touren halte ich durchaus mal am Strassenrand an, um ein paar Lebensmittel oder auch Getränkenachschub einzukaufen, je nach Bus fahre ich aber auch direkt auf den Supermarktparkplatz drauf. 😉

Nassauische Neue Presse

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Bonn. In der Stadtbahn.

Die Stadtbahn steht zur besten morgendlichen Berufsverkehrszeit gut gefüllt seit gut 5 Minuten an der Stadthaushaltestelle. Auf einmal ertönt die Fahrerstimme:

“Liebe Fahrgäste, wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, stehen wir hier. Vor uns steht auch eine Bahn, wir kommen also nicht weiter. Wie lange das noch dauert, kann ich Ihnen nicht sagen, die Leitstelle spricht nämlich nicht mit mir.”

Kurze Stille – dann ist ein immer lauter werdendes “Oooooooooooooooooooooooh” von immer mehr einstimmenden Fahrgästen zu vernehmen.

Fahrer über Lautsprecher: “Danke, das tut gut.”

Gefunden bei belauscht.de

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Das hatte Verkehrspolizist Nguyen Manh Phan auch noch nicht erlebt: Eigentlich wollte er nur einen Bus kontrollieren. Doch plötzlich gab der Fahrer Gas – mit dem Beamten an der Frontscheibe, der sich verzweifelt am Scheibenwischer klammerte.

Polizist klammert sich an Scheibenwischer

😀

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Berlin-Neukölln. In einem vollen Bus im Feierabendverkehr.

An jeder Haltestelle muss der Fahrer die Fahrgäste auffordern, von den hinteren Türen wegzutreten, damit diese sich schließen können. An einer Haltestelle führen dann auch drei höfliche Durchsagen nicht zum Erfolg. Schließlich stellt der Fahrer den Motor ab und sagt:

“Okay, wenn es sein muss, bleiben wir bis zu meinem Dienstschluss hier stehen. Wir können das dann ganz in Ruhe ausdiskutieren.”

Nach einer kleinen Pause fügt er mit leicht drohendem Unterton hinzu: “Ich kann das, ich war mal Sozialpädagoge!”

😀

Gefunden bei belauscht.de

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Man munkelt, dass die Bahn die Bauarbeiten eventuell wohl nicht rechtzeitig fertig bekommen wird, aber zumindest für uns ist der Job erstmal erledigt. Es wurde meines Wissens auch keine Verlängerung erfragt.

So oder so reichts mir nun auch. Ich habe allein diese Woche von Dienstag bis Donnerstag fast 50 (Arbeits-) Stunden abgerissen, und ich bin ab Donnerstag Mittag fast nur noch „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ gefahren. Es sind einfach immer dieselben Stellen, an denen man mit dummen Fahrgästen oder dummen bzw. nicht mitdenkenden PKW-Fahrern konfrontiert wird, und man legt irgendwann eine Erwartungshaltung vor.

Da war ich zu Beginn des Einsatzes deutlich entspannter, und ich bin froh, wenn ich diese Anspannung nun nach ein paar Tagen Abstand wieder ablegen kann. Und das Schlafdefizit muss ich auch noch aufholen.

Spass gemacht hats irgendwie schon, aber auch nur weil ich mir aussuchen konnte, ob ich diese Touren fahren will oder nicht. Aber trotzdem hat sich für mich gezeigt, dass ich wohl niemals dauerhaft Linienbus fahren werde.

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Meine ursprüngliche Intention beim Schienenersatzverkehr war, unterwegs nirgendwo zu halten. Habe ich bislang auch nicht, mit einer Ausnahme. Da habe ich eine Frau in Aachen an einer Haltestelle rausgelassen, die fälschlicherweise in Rothe Erde eingestiegen war und so mit nach Stolberg hätte fahren müssen.

Das ging auch, der Bus war recht leer.

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Heute morgen stand ich an der Haltestelle am Bahnhof Eschweiler West. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist diese Haltestelle teils auf dem Gehweg, teils auf der Strasse angelegt. Zumindest deuten die Streifen darauf hin.

Leider kommt es doch öfter mal vor, dass über Nacht Fahrzeuge dort geparkt werden, dann muss ich halt auf der Strasse stehen bleiben. So auch heute. das parkende Fahrzeug konnte ich allerdings genau zwischen die vordere und mittlerer Tür nehmen so dass die Fahrgäste trotzdem gut ein und aussteigen konnten.

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Gestern war ich auf dem Rückweg nach Eschweiler leer unterwegs, und hatte noch genug zeitlichen Puffer. Und irgendwie habe ich mich bei der Einfahrt zum Bahnhof mehr auf einen am Strassenrand katastrophal einparkenden PKW konzentriert.

Und da war’s geschehen, ich bin vorbei gefahren. Vor mir eine Einbahnstrasse, wohl bemerkt in umgekehrter Richtung. Rechts der Park&Ride Parkplatz. Zurück ging’s nicht mehr. Und ich war mit dem Gelenkbus unterwegs.

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Wo ich so am Hauptbahnhof stehe und die 10 Minuten auf meine neue Runde nach Eschweiler warte, steht auf einemal eine Omi im Bus und strahlt mich an. Unter die Nase hält sie mir Ihren Schwerbehindertenausweis, mit dem sie uneingeschränkt Busfahren kann, und fragt mich gleichzeitig, ob sie eine Runde mitfahren darf.

Ich: Na klar, aber wir fahren nach Eschweiler.

Omi: Och da ist es bestimmt auch schön!

Ich: Und wir haben dort eine halbe Stunde Aufenthalt.

Omi: Das macht nichts, ich vertreib mir da schon die Zeit, ist ja schönes Wetter.

Ich: Okay, dann hereinspaziert, suchen Sie sich mal einen schönen Platz, es geht gleich los!

Sie zeigte Anflüge von Gesprächigkeit, ließ mich aber unterwegs brav in Ruhe. Denn mit dem Busfahrer spricht man ja nicht während der Fahrt.

In Eschweiler ist sie dann direkt in die Bahnhofsvorhalle gegangen und hat unmittelbar begonnen, den Betreiber des dortigen Kiosks mit Ihrer Lebensgeschichte unterhalten. Offenbar hat sie dabei ganz die Zeit vergessen, so dass ich sie kurz vor der Abfahrt noch abholen musste.

Und ich meine, in diesem Moment in den Gesichtszügen des Kioskbesitzes etwas dankbares erkannt zu haben.

😉

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Heute fahre ich wieder den Schienenersatzverkehr, wieder mit einem Gelenkbus. Ich habe lange überlegt, ob ich fahren soll, weil die Lage auf den Strassen und an den Haltestellen durch den heutigen Streik nicht wirklich entspannt ist. Stress, den ich eigentlich nicht haben muss.

Tatsächlich bin ich aber durch den Berufsverkehr überraschend gut durchgekommen, vor zwei Wochen war auf den Strassen absolutes Chaos. Heute war nichts davon zu spüren. Nur einmal habe ich den Anschluss an die Euregiobahn in Stolberg verpasst. Aber dagegen bin ich nun wirklich machtlos. Ansonsten war die Lage wirklich nicht viel

Das einzige was unangenehm ist, sind die Mißverständnisse, die sich fast ausschliesslich an der Haltestelle Bahnhof Rothe Erde ergeben. Das Aachener Ostviertel ist voll von Menschen, die entweder keine Nachrichten schauen/hören/lesen und so nichts von dem Streik wissen, oder einfach nicht auf die Bus-Beschilderung achten und deshalb stumpf in den erstbesten Bus einsteigen, der gerade vorbei kommt.

Normal ist es ja auch so, dass die Linienbusse an besagter Haltestelle alle in dieselbe Richtung fahren und auch an jeder Haltestelle halten. Nur beim Schienenersatzverkehr eben nicht.

Und so ist es mehrfach vorgekommen, dass ich Fahrgäste  unfreiwillig mit nach Eschweiler oder zum Aachener Hauptbahnhof genommen habe. Gut, was soll ich auch machen wenn sie hinten durch die Tür schlüpfen und bei mir nicht fragen. Und unterwegs rauslassen darf ich sie nicht, das habe ich schon erfragt.

Und wenn vorne und an der Seite auf dem Bus-Schild ganz groß „Schienenersatzverkehr“ steht, dann sollte das dem Fahrgast doch wirklich zu denken geben. Tuts aber oft nicht.

Naja, dann gibt’s zum Dank eben eine schöne Rundfahrt :)

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