Seit langem nehme ich mir vor mal wieder zu schreiben, heute ist es so weit.

Die Überschrift erinnert mehr an einen Computer, aber ein Systemabsturz kann einen auch in einem modernen Bus ereilen.

Aber immer der Reihe nach. Letzten Sonntag ging es von Neuss nach Assenheim in Hessen (nähe Frankfurt). Die Hinfahrt verlief reibungslos und ohne Pause, so dass ich die 230 Kilometer auch in 2,5 Stunden geschaft habe. Es gab halt doch einen Reihe Baustellen und zum Ende ein Stück über Land zu fahren. Einzig bemerkenswert war die Tatsache, dass die Polizei auf der A45 mit mehreren Zivilstreifen unterwegs war und Jagd auf Verkehrssünder machte. Bei mir gabs diesbezüglich allerdings nichts zu holen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Seine Fahrgäste unterwegs verlieren möchte wohl keiner, in diesem Fall war es aber das einzig vernünftige. Warum? Na, weil wir in eine Vollsperrung geraten sind, und das auf der A4, nur 2km vor der Ausfahrt Eschweiler- West, die wir rausfahren wollten um zurück nach Weiden zu kommen.

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Hamburg Veddel. Im Bus 154.

Wegen des Bahnstreiks sind die Busse maßlos überfüllt.

Busfahrer an einer Kreuzung: “Mann! Ich kann nichts sehen, wenn vorne so viele Leute an der Scheibe stehen!”
Typ, an der Scheibe klebend: “Rechts ist frei, Sie können!”

belauscht von Patrick

(gefunden bei belauscht.de)

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Die Strecke die ich im Moment jeden Morgen fahre, ist nicht ganz ohne. Die vorherige durch Aachen Verlautenheide, Eilendorf und Brand war zwar anspruchsvoller, aber bei der jetzigen gibts mehr “doofe Stellen.

Erstmal fängt es damit an, dass mein Fahrbegleiter Kroate ist, seit über 30 Jahren in Deutschland lebt und immer noch nur gebrochen deutsch spricht. Ich glaub aber der will es auch nicht besser, an mangelnder Kommunikationsbereitschaft kann es jedenfalls nicht liegen. Ständig fragt er mich Dinge und quasselt mir dann dazu die Ohren zu. Und wie üblich in dieser Altersklasse gehts immer darum, kein Geld zu haben, dass alles zu teuer ist und früher sowieso alles besser war.

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Heute morgen große Ratlosigkeit. Ich wollte gerade mit dem Bus losfahren – ging aber nicht. Der Federspeicher, also quasi die Handbremse beim Bus, wurde nicht frei gegeben, trotz gelöstem Handbremsventil und längst erreichtem Betriebsdruck. Dazu kam ein leichtes Zischen vom Handbremsventil ausgehend, so dass ich hier als erstes mal einen Defekt vermutete

Der Disponent, der zufällig über den Hof lief, war auch ratlos, einige Minuten haben wir rumgesucht und probiert.

Irgendwann ist es mir dann doch eingefallen: Gestern beim Abstellen des Busses hatte irgendjemand die Haltestellenbremse eingeschaltet, und die hielt den Bus nun fest. Das ist bei dem Setra 315 UL, den ich heute morgen gefahren bin, ein kleines, recht unauffälliges Hebelchen, welches sich im Dunkel des Armaturenbettes rechts neben dem Radio befindet.

Bei moderneren Bussen sieht man das im Display, geschweige denn, dass die Haltestellenbremse sich löst, wenn man die Zündung ausschaltet. Eine fatale Eigenschaft übrigens, die schon für haarsträubende Unfälle gesorgt hat, weswegen viele sich lieber auf ausschliessliche Benutzung der Feststellbremse beschränken.

Man muss eben mit dem Kopf dabei bleiben und deswegen bin ich etwas später auch zu dem Schluss gekommen, dass ich mich lieber über mich selbst ärgern sollte, weil ich da nicht gleich drauf gekommen bin…

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Letzte Woche hatte es einen Abend geregnet und über Nacht gefroren, die perfekte Basis für eisglatte Strassen. Und genau so ist es gekommen, glücklicherweise waren aber die Hauptstrassen und die meisten Nebenstrassen abgestreut und damit problemlos befahrbar.

Somit hat meine morgendliche Tour keine Probleme gemacht – bis zur letzten Station.

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Mein lieber Schwan, da würde mir aber die Muffe gehen.

Ich kann nicht verstehen, wie man soviel Menschenleben gefährden kann. Aber andere Länder andere Sitten, auch wenns hier kaum zu begreifen ist.

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Leider habe ich vermehrt Spams in den Kommentaren zu verzeichnen, weswegen ich nun eine besondere Einstellung aktiviert habe:

Ein Kommentar erscheint nur dann sofort, wenn der Autor bereits einen (genehmigten) Kommentar geschrieben hat. Anderenfalls bekomme ich den erst zur Genehmigung vorgelegt.

Die meisten Kommentatoren sollten das also überhaupt nicht merken, aber die Spams beiben damit erstmal aus. Und wenn jemand noch nie kommentiert hat, muss er sich eben ein wenig gedulden bis ich den Kommentar freigeschaltet habe :)

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Vor einigen Tagen bin ich über einen Thread eines “unwissenden” in einem Wohnmobilforum gestoßen, in dem selbiger sich gewundert hat, warum die Hinterräder einseitig durchdrehen, wenn er damit auf einer Eisfläche steht. Irgendwie schon lustig ;)

Ein Tipp, der im Verlauf des Threads neben diversen Erklärungsversuchen gegeben wurde, ist eigentlich total nahe liegend, so dass ich mir schon ein wenig blöd vorkomme, dass ich nicht von selbst drauf gekommen bin.

Und genau einen Tag später habe ich genau diesem Tipp anwenden müssen, sonst wäre ich beim Wenden mit dem Bus in eine Hof-Einfahrt nicht weg gekommen.

Was tut man also, wenn man kein ASR hat und die Hinterräder auf einer Seite druchdrehen, so dass man nicht voran kommt? In diesem Fall übrigens noch erschwerend mit Automatik, so dass man kaum dosieren konnte.

Die Lösung ist wie gesagt wirklich einfach: Man belüftet mit Gefühl den Federspeicher – soll heissen: man zieht leicht die Handbremse. Irgendwann packt die Bremse so, dass der Motor die Bremskraft noch überwinden kann, die Eisfläche unter dem einen Rad aber nur noch unbedeutend zum tragen kommt.

Und siehe da, es funktionierte, ich kam wieder frei. Wieder was gelernt.

Für alle Nachmacher: Das geht auch mit dem PKW, aber natürlich nur, wenn dieser heckgetrieben ist, denn nur dort wirkt ja die Handbremse.

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Hier berichtet die Polizei von dem Vorfall:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11559/1731721/

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